14. Oktober 2012 22:35
© foto-kerschi.at / Werner Kerschbaummayr
Die Teenager wollten am Kirtag im Nachbardorf feiern. Doch die Fahrt dorthin endete nach einem waghalsigen Überholmanöver fatal.
Stefan P. (17) wollte vor den Mädels aufgeigen und trat ordentlich aufs Gas. Im voll besetzten VW Passat saßen Samstagabend Melissa F. (20), Theresa H. (19), Annette W. (15) und noch eine Freundin.
Das Ziel der rasanten Fahrt war der Kirtag in Adlwang (Bezirk Steyr-Land). Doch zum Feiern sollten die Nachtschwärmer nicht mehr kommen. Bei einem waghalsigen Überholmanöver im Temporausch verlor der L17-Lenker auf der Nussbacher Landesstraße die Kontrolle. Der Pkw touchierte erst einen abgestellten Mähdrescher und donnerte dann gegen einen Pick-up. Der VW-Passat wurde durch den wuchtigen Aufprall auf der rechten Seite regelgerecht zerquetscht und landete im Feld.
Sofort tot
Melissa, Theresa und Annette hatten keine Chance: Sie waren sofort tot. Der Todes-Lenker und das Mädchen, das hinter ihm saß, überlebten den Horror-Crash fast unverletzt. „Ich hörte einen gewaltigen ‚Tuscher‘, bin dann sofort hinaus“, schilderte Nachbar Dominic Hieslmayr. „Dann sah ich einen jungen Bursch hysterisch auf- und abrennen, ein verletztes Mädchen und die drei Toten.“
Haft droht
Ein Alko-Test beim Todes-Lenker verlief negativ. Stefan P. (17) und die zweite Überlebende erlitten einen schweren Schock, konnten noch nicht einvernommen werden. Die Polizei ermittelt gegen den 17-Jährigen wegen fahrlässiger Tötung. Kommt es zum Prozess drohen ihm bis zu 1,5 Jahre Haft. Doch Stefan ist nach dem Unfall schon gestraft genug. Er hat das Leben von drei Freundinnen auf dem Gewissen.
Kein leichter Einsatz war es auch für die Feuerwehr bei der Bergung: „Wir kannten die Opfer“, so Feuerwehr-Chef Engelbert Wolfschwenger.
Tödlicher Unfall bei Nussbach / OÖ
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Tödlicher Unfall bei Nussbach
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Tödlicher Unfall bei Nussbach
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Tödlicher Unfall bei Nussbach
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Tödlicher Unfall bei Nussbach
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Tödlicher Unfall bei Nussbach
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Tödlicher Unfall bei Nussbach
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Tödlicher Unfall bei Nussbach
Dieser Fall ist natürlich besonders Tragisch. Ich wünsche allen Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit; und dem jungen Lenker, dass er vielleicht eines Tages wieder ein normales Leben führen kann, falls das überhaupt möglich ist.
Ich finde dass es nicht an den L17 Lenkern liegt, dass kann auch anderen Menschen passieren. Dazu möchte ich nur sagen, dass dieser Junge schon genug zu leiden hat. Es ist unbegreiflich dass so viele Menschen ihn als Töter ansehen. Er sollte nicht angeklagt werden, da er mit diesem Schicksal schon genug zu kämpfen hat.
Jeden Tag, wenn er jetzt aus dem Haus geht, muss er an seine 3 Freundinnen denken und das ist schon schwer genug. Ich finde es einfach nur unbeschreiblich dumm wie da manche Leute hineinschreiben, denkt einmal selbst nach. Wenn euch das passiert wäre. Schaltet einmal euer Hirn ein, ihr wäret auch nicht froh wenn ihr für sowas, dass wircklich jeden passieren kann, in das Gefängnis gehen müsstet.
Denkt einfach einmal nach, und ich finde, dass es auch nichts bringen würde wenn das Führerscheinalter auf 21 hinaufgesetzt wird, da man mit 21 auch noch nicht reif genug dafür wäre. Alles hat einen Grund und hört auf, den Jungen zu beschuldigen, mir persönlich tut er sehr, sehr, leid und ich bete auch für IHN.
auch mein herzliches Beileid an die Familien, die ihre Töchter verloren haben, es tut mir im Herzen weh und wünsche allen viel Kraft und mein aufrichtiges Beileid in dieser schweren bzw schwersten Zeit!
der Junge ist genug bestraf damit, er hat es auch nicht verdient, dass von vielen Menschen solch gmeine Kommentare gepostet werden, er kann nie wieder glücklich sein und es war auch nicht seine Absicht und Alkohol war auch nicht im spiel!
er ist 17 jahre alt und sozusagen noch ein kind, also bitte hört auf so verletzend zu sein!
diese blödsinnige Aktion Ihre Lieben verloren haben ! Mit 17 ist man noch nicht reif genug
zum Autofahren,wo sind da die sogenannten Experten ?
Auch schon früher fuhren die Jugendlichen nicht anders und wollten imponieren!
Nur fuhren sie damals keinen GTI, sondern einen Manta, Corolla, BMW oder weis der Kuckuck
und auch damals gab es viele verheerende Unfälle wegen Schnellfahrens oder Alkohol.
Der schrecklichste Unfall ereignete sich damals im Waldviertel. Ich habe mit einem Schlag meine beste Freundin, 2 Schulfreunde, 1 Freund verloren, der unschuldige Lenker des anderen Fahrzeugs verstarb ebenso.
Der Fahrer war übrigens kein junger Mann, sondern satte 40 Jahre alt!
TNG sollte sich übrigens auch an diesen Unfall erinnern können.
Herrschaften, das Auto war ein Passat B TDI mit 90 PS und kein Bolide!
Zu diesem Auto möchte ich noch anfügen, dass das Fahrwerk und das Kurvenverhalten sehr zu wünschen übrig lässt.
Zu L17:
mein Sohn hat auch L17 gemacht und fährt seit Jahren unfallfrei.
Der junge Mann wollte imponieren und hatte keine Routine.
Gestraft ist der junge Mann fürs Leben, denn er muss mit dieser Schuld nun leben.
Manch einer nennt das gesunde Auslese, so tragisch es ist, kann dem Nachfühlen, obwohl sich zum Glück in meinem Freundeskreis noch niemand zu Tode gefahren hat, aber die meisten Jugendlichen provozieren es einfach, und kassieren dann oftmals prompt die Rechnung..
Ich finde es zwar müßig über gute und bessere Autos zu reden - das bringt nichts - aber meinetwegen.
Ich nannte einmal einen BMW 2002 mein Eigen und auch einen getunten 2002tii und ein Verwandeter von mir hatte einmal einen solchen 90 PS-Passat.
Bei diesem Passat dachte man bei 120, man steht, während der 2002er bei dieser Geschwindgikeit schon sehr laut wurde, rumpelte und subjektiv den Eindruck vermittelte, er würde unruhig auf der Straße liegen.
Und da sind wir auch beim Punkt - diese modernen Fz. (da gehört dieser Passat dazu) vermittlen dem Fahrer nicht mehr das Gefühl für die Straße und die Umwelt. Die fahren wie auf Schienen, noch 2 Km/h mehr und die Fliehkräfte fordern ihren Tribut.
Die alten/älteren Autos hatten einen ausgedehnten Grenzbereich und unroutinierte Fahrer - da muss ich dem @Equalizer66 recht geben - konnten sich so herantasten und quasi langsam an ihre und die des Fz. Grenzen herantasten.
Die geringere Anzahl an Verkehrstoten heute, zu den 70/80ern besagen gar nichts. Wenn man die Fortschritte in der Medizin, schnellere Rettungsdienste und die Sicherheitsmerkmale moderner Autos (ABS, Airbags, Trackcontrol, Knautschzonen udgl.) seriös in diesen Statistiken einbeziehen würde, dann bin ich mir sicher, hielten wir heute bei wesentlich mehr Verkehrstoten.
glaub mir der konnte mithalten und was ganz sicher ist, dass Fahrwerk war auch besser!
Passat 3 TDI hat ein sehr schwammiges Fahrwerk (auf meinem Schiff bin ich der Capitain)
und eine miserable Kurvenlage.
Wäre er nicht so toll mit dem Verbrauch (5,6 lt. Diesel) und da wird nicht "geschlichen" wäre er längst verkauft.
Es geht hier nicht um Reife, die ein 18-jähriger sehr wohl und ein beispielsweise 60-jähriger noch immer nicht hat, sonderrn um Routine, die auf allen Gebieten erst mit der Zeit erworben wird.
Mit der zweiten Aussage widersprechen Sie ihrer ersten Aussage - ich darf zitieren:
1) ...das Alter hat nicht zwingend was mit der (Fahr)-Reife zu tun... und
2) ...was die Jugendlichen so aufführen geht ja auf keine Kuhhaut mehr...
Es stellt gesichert Wissen dar, dass der Mensch mit dem Alter reift, die Risikobereitschaft abnimmt, er wird vorsichtiger, es wird mehr ab- und eingeschätzt usw. - das bedarf keiner ausführlichen Studien mehr.
Jetzt stellen Sie sich einmal vor: Dieser 17jährige sitzt mit 4 Mädchen im Auto, er ist der Pilot, quasi der Beherrscher der Situation - ich würde meinen, da kam der Königstiger zum Vorschein und mann will ja in dieser konkurrierenden Welt ein bisschen beweisen, dass man etwas darstellt.
Und noch einige Worte zu diesem angeblich "untermotorisierten" Passat:
Der BMW 2002 war in den 70ern das "Wixerauto" schlechthin, von einem ti oder tii will ich einmal gar nicht schreiben.
Dieser BMW 2002 (2 Liter/100 PS) beschleunige in 11/12 Sekunden auf 100 und wies eine Endgeschwindigkeit von 171 Km/h auf und sein Durchzug im mittleren Geschwindigkeitsbereich konnte mit diesem Passat mit Sicherheit nicht mithalten.
Dieser junge Mann tut mir leid und er muss mit dieser fürchterlichen Sache jetzt einmal fertig werden, an die Hinterbliebenen dieser 3 Mädchen will ich gar nicht denken.
Denken Sie daran, wenn es Ihnen einmal danach gelüstet, die 200 PS freizugeben!
Zb: 1. Jahr 100 , 2. Jahr 110 und erst ab dem dritten Jahr 130 .
Mein Lieber, dieses Auto ist ein Passat 3 B TDI und hat satte 90 PS.
Die Anschaffungskosten betragen ca. 3.000 - 4.500 Euro!
Also vorher schlau machen und dann posten...... auch bezüglich Breitreifen!
Ein Passat 3 B TDI Besitzer!
Allen Beteiligten mein aufrichtiges Beileid.
Für all die FS neulinge: Macht kein schei* auf der Straße, es zahlt sich nicht aus. Fährt sicher und kommt am ZIEL an! Man kann Frau auch anders beeindrucken ;).
Mein Beileid für die Eltern...
so traurig es klingt, aber das schicksal jedes menschen ist bei der geburt schon festgelegt bzw. besiegelt !!!
meine aufrichtige anteilnahme den betroffenen familien !!!
So lange sie sich nur selbst umbringen sei es egal - aber sobald es unbeteiligte Mitfahrer trifft, ist Schluss mit Lustig.
Mit Schicksal, Fügung oder gar göttlichem Einfluss hat das nichts zu tun. Solche Scheisse zu behaupten, ist eine Verhöhnung der Opfern dieses Vollidiotens.
Wieviel PS hat so ein Passat - Autokenner vor den Vorhang - und es stellt sich die Frage, ob ein 17jähriger damit auch umgehen kann und ob dieses riskante Überhomanöver mit einem Kleinwagen, der vielleicht nur mit 60 PS motorisiert ist, auch stattgefunden hätte.
Ein toller Passat (Equalizer66 wird das bestätigen), ein 17jähriger Lenker, 4 Mädchen im Fond und auf dem Beifahrersitz, die Hormone spielen verrückt und die PS wollen genützt werden.
Ein ca. 15 Jahre alter Passat mit 90 PS Dieselmaschine und einigermaßen Standardbereifung als hochpreisiges, leistungsstarke Auto mit Breitreifen zu bezeichnen, das nenne ich einfach nur absoluten Blödsinn in die Welt gepostet.
Bitte zuerst die Fakten erörtern und dann irgendwas schreiben.
Zur jugendlichen Dummheit, wie sie hier erläutert wird..... wir waren auch mal jung und vermutlich auch dumm, sind auch nicht immer langsam gefahren. Ich hatte auch einen 90 PS 16V Motor in meinem Mazda, der gerade mal 1000kg wog, war auch auch kein schlechtes Auto, aber auch keine Rennmaschine. Wenn es sein hätte sollen, würde ich und eventuell meine Freunde auch nicht mehr leben. Das tun wir aber und zwar unfallfrei. Etwas Verstand und sicher dort und da viel Glück. Das hatte diese Bursche bzw. seine Mitfahrerinnen leider nicht.
So wie Sie habe auch ich mich langsam "herangetastet". Mein erstes Auto war ein Mini, der bergab und bei Rückenwind maximal 130 km erreichte :-) Dann folgten ein Fiat 127 sowie ein normaler Audi 80. Erst danach entschied ich mich sowohl aus familiären (2 Kinder) als auch geschäftlichen Gründen für einen Citroen CX Break Turbo Diesel (der riesige "Leichenwagen"), dem sowohl drei weitere als auch ein neues Modell folgten. Bei dem Passat Coupé geht es mir übrigens ausschließlich darum im Bedarfsfall so gefahrlos und rasch als nur möglich zu überholen und wie schon erwähnt nicht um das "Dahinglühen".
Fazit: Sie haben vollinhaltlich Recht!
Dann hatte ich einmal einen 70 PS-Diesel älterer Machart - der hatte eine Endgeschwindigkeit von knapp 150 und beschleunigte in ca. 20 Sekunden auf 100 Km/h - da waren auch 165er aufgezogen.
Für uns waren damals 185er schon Breitreifen und nahezu unerschwinglich.
Dieser Passat (es dürfte die 90 PS-Variante sein, da kein rotes "I" im Logo) hat immerhin eine Endgeschwindigkeit von 176 Km/h und beschleunigt in 14 Sekunden auf 100 Km/h.
Die Reifen (195er od. 205er) sind in meinen Augen Breitreifen und wäre dieser junge Mann nur in einem 50 PS-Auto mit "Asphaltschneidern" samt seinen Beifahrerinnen gesessen und ich bin mir sicher, dieser Unfall wäre nicht passiert.
Ich fahre derzeit einen 100 PS Turbodiesel und weiß sehr wohl, wie gut und schnell diese Fahrzeuge "gehen" - für einen 17jährigen offensichtlich zu gut und schnell.
Ich fahre allerdings ein Passat Coupé (160 PS, Sportfahrwerk, 18 Zoll Reifen), das ich bisher nicht einmal in Deutschland annähernd ausgefahren habe, weil ich nach mehr als 2.000.000 unfallfreien Kilometern das so beibehalten möchte.
Ich bin jedenfalls erschüttert, dass drei junge Menschen unnötig sterben mussten!