Irrer wollte 
die Familie abfackeln

Oberösterreich

Irrer wollte 
die Familie abfackeln

Der Geschworenensenat am Landesgericht Linz hat über die Schuld eines 45-Jährigen zu entscheiden, der in der Nacht auf den 3. Juli versucht haben soll, seine Ex-Frau und die drei Kinder (10, 13, 18) zu töten. Die Unschuldsvermutung gilt.

Staatsanwältin: 
"Teuflischer Plan"
Der laut Staatsanwältin Elisabeth Stellnberger „teuflische Plan“ sah vor, in die Wohnung der Ex-Frau in Pasching (OÖ) einzubrechen, sie und die Kinder mit Äther zu betäuben, mit einem Messer zu töten und Feuer zu legen. Dem ältesten Sohn habe der Angeklagte die Pulsadern aufschneiden wollen. Es habe so aussehen sollen, als ob der 18-Jährige die Tat begangen und sich selbst umgebracht habe. Das Motiv: Unterhaltsschulden von 32.000 Euro.

Der Plan scheiterte an der Gegenwehr der Frau. Als sie schrie, floh der Angreifer. DNA-Spuren führten die Polizei zum Ex. Der gab alles zu, sagte dann aber, er habe es sich im letzten Moment anders überlegt und nur mehr die Kinder sehen wollen. „Warum hat er dann eine Acetonflasche geöffnet und die Frau gewürgt?“, so die Staatsanwältin.

Im Gerichtssaal tischte der Mann eine andere Version auf: Er habe den Plan „nur geträumt“, in der Nacht nur die Kinder sehen wollen, bevor er ins Ausland geht. Heute wird der Prozess fortgesetzt. Strafrahmen: lebenslang.

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