Austro-Extremsportler

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Josef Köberls irres Ärmelkanal-Training

Mehr als sieben Stunden war der Extremsportler Josef Köberl am Donnerstag im Salzkammergut im Wasser, auf dem Rad und laufend unterwegs. Der 37-Jährige durchschwamm sechs Seen, um für die Ärmelkanaldurchquerung im Juli zu trainieren.

Das Narzissenfest im Ausseerland nützte Josef Köberl als Kulisse für seinen spektakulären "Trainingstag". Er startete in der Früh um 9.30 Uhr im Toplitzsee, der ebenso wie der Altausseer See zwei Mal auf dem Programm stand. Außerdem schwamm er im Kammersee, Grundlsee, Sommersbergsee und Ostersee. Die Wassertemperaturen luden nicht zum gemütlichen Plantschen ein, so hatte der Altausseer See beispielsweise nur neun Grad. Die harte Tour diente nicht nur dem Training, sie sollte auch auf Köberls Großprojekt, die Ärmelkanaldurchquerung, aufmerksam machen. Außerdem sammelte der zweifache Vater dabei Spenden für die Kinderkrebsforschung.

Nachdem der Trainingslauf geklappt hat, geht es schwimmend weiter, unter anderem zum Entlastungsgerinne an der Donauinsel in Wien und zu Pfingsten nach Kroatien. Den Ärmelkanal will Köberl zwischen 7. und 9. Juli als erster Österreicher in Angriff nehmen. Die 34 Kilometer von Dover nach Calais werden rund zwölf Stunden in Anspruch nehmen.

Am Donnerstag wurde er im Wasser von Barbara Atzmüller begleitet, sie möchte im Herbst als erste Österreicherin die Straße von Gibraltar durchschwimmen.

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