Keine Einvernahmen nach Vatermord in Linz möglich

Schweigen

Keine Einvernahmen nach Vatermord in Linz möglich

Im Falle des Mordes an seinem 66-jährigen Vater waren am Samstagnachmittag und am Sonntag keine weiteren Einvernahmen des mutmaßlichen Täters mehr möglich. Der tatverdächtige 30-jährige Sohn habe keine Aussagen gemacht, wie OÖ. Sicherheitsdirektor Alois Lißl Sonntagmittag bekannt gab.

Auseinandersatzung im Stiegenhaus
Gegen 4.50 Uhr am Samstag früh war es zwischen dem 30-Jährigen und seinem 66-jährigen Vater zu einer Auseinandersetzung im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses gekommen, wie die Sicherheitsdirektion Oberösterreich am Samstagvormittag bekanntgab. Der Sohn dürfte zu diesem Zeitpunkt nach Hause gekommen sein und den Vater "herausgeläutet" haben.

Der Sohn versetzte seinem Vater bei dem Streit zahlreiche Messerstiche, so die Ermittler. Nachbarn, die die Auseinandersetzung bemerkt hatten, verständigten die Rettung und die Polizei. Der Notarzt, der nur kurze Zeit später eintraf, konnten den Mann nicht mehr retten. Er erlag noch im Stiegenhaus seinen schweren Verletzungen.

Täter leistete keinen Widerstand
Der mutmaßliche Täter hatte nach der Bluttat auf die eintreffenden Polizei gewartet, so OÖ. Sicherheitsdirektor Alois Lißl. Dort ließ er sich widerstandslos festnehmen. Sohn und Vater hatten seit dem Tod der Mutter und Ehefrau gemeinsam in der Wohnung gelebt. Über die Hintergründe der Tat war am Samstagvormittag noch nichts bekannt.

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