Keine Jagd auf seltenes Albino-Reh

Steyr

© APA

Keine Jagd auf seltenes Albino-Reh

albino_reh2

Das in Steyr lebende Albino-Reh ist in der Eisenstadt offenbar gut behütet. "Wir werden es sicher nicht abschießen", betonte Franz Hiesmayr, Leiter der Jagdgenossenschaft. Man werde das seltene Tier die nächsten Jahre beobachten. Hiesmayr erinnerte auch an den Aberglauben unter Weidmännern, wonach es Unglück bringt, ein weißes Reh zu erlegen.

albino-reh

Normalgefärbten Artgenossen akzeptieren es
Seine normalgefärbten Artgenossen würden das Tier akzeptieren, berichtete Hiesmayr: "Es gibt keine Anzeichen, dass es verstoßen wird." Der einzige Unterschied zum Rest der Gruppe sei die Fellfarbe. Das Bambi sei genauso gut genährt und wachse auch nicht langsamer als seine Kollegen. Einzig ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt, stehe vorerst nicht fest, so der Genossenschaftsleiter.

Reh soll "in aller Ruhe" aufwachsen
Er wünscht sich, dass das Reh "in aller Ruhe" aufwächst. In seinem Revier, das abseits von Straßen liegt, sei das Reh "relativ sicher", ist Hiesmayr überzeugt. Zoos hätten sich für das Tier noch interessiert, in der freien Natur sei es aber ohnehin besser aufgehoben.

Genetischer Defekt
Verantwortlich für das weiße Fell des Albino-Tiers ist ein genetischer Defekt, der nur bei jeder zehntausendsten Reh-Geburt vorkommt.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen