Linz wehrt sich gegen Vorwürfe um Hitler-Aphrodite Linz wehrt sich gegen Vorwürfe um Hitler-Aphrodite

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Linz wehrt sich gegen Vorwürfe um Hitler-Aphrodite

Die Stadt Linz wehrt sich gegen den Vorwurf der mangelnden Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Dieser war laut geworden, nachdem eine Aphrodite-Statue, die sich als Geschenk Adolf Hitler an seine "Patenstadt" entpuppt hatte, von ihrem Standort entfernt worden war.

"Die Aphrodite an ihrem ursprünglichen Platz einfach zu belassen, hieße, das Geschenk Hitlers ein zweites Mal anzunehmen", rechtfertigte der Leiter des Stadtarchivs, Walter Schuster, die Vorgehensweise.

Kaum eine Stadt im deutschsprachigen Raum habe ihre NS-Vergangenheit so umfassend und engagiert aufgearbeitet wie Linz, so Schuster. Beispielsweise seien seit 1988 sieben Straßen nach Opfern des Nationalsozialismus und Widerstandskämpfern benannt worden. Über 20 Denkmäler und Gedenktafeln in der ganzen Stadt erinnerten an die Auswirkungen der NS-Diktatur in Linz. Im Rahmen einer 1996 beschlossenen umfassenden wissenschaftlichen Aufarbeitung dieser Zeit, an der 50 Wissenschafter aus dem In- und Ausland beteiligt sind, seien bisher zehn größere Publikationen erschienen. Immer wieder gebe es Veranstaltungen und Ausstellungen zu dem Thema, so Schuster.

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