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Mehr Opfer bei illegalen Bike-Rennen

Schon neun Tote

Mehr Opfer bei illegalen Bike-Rennen

Die Verkehrshüter schlagen Alarm: Auf den Straßen hat sich ein neuer, gefährlicher Trend durchgesetzt. Immer öfter liefern sich Motorradfahrer oder ganze Bikergruppen illegale Rennen. „Das passiert nicht mehr nur ad hoc, zum Teil sind diese Wettkämpfe sogar schon abgesprochen und geplant“, so ein Beamter der Landesverkehrsabteilung.

Im Zaum halten
Haben sich junge Autoraser, wie berichtet, seit wenigen Monaten die Linzer Einfallstraßen für illegale Wettrennen auserkoren, haben die Verkehrshüter nun mit einer neuen gefährlichen Modeerscheinung zu kämpfen. „Das macht unsere Bemühungen, die Biker durch verstärkte Kontrollen im Zaum zu halten, zunichte“, so der Beamte. Denn wie immer im Sommer machen die Biker viel Arbeit: „Die Mischung aus Selbstüberschätzung und fehlender Fahrpraxis führt jedes Jahr zu reihenweise Unfällen“, so der oberste Verkehrshüter, Josef Reiter. 2008 starben so 15 Motorradfahrer auf den Straßen.

Nicht zuletzt durch den neuen Trend ist die Zahl heuer bereits auf neun Tote gestiegen. Die Polizei will nun ihre Bemühungen verdoppeln, auf bekannten Strecken nahezu Dauerpräsenz zeigen.

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