Österreicher in Peru brutal überfallen und beraubt

Todesangst

© REUTERS/Enrique Castro-Mendivil

Österreicher in Peru brutal überfallen und beraubt

Ein oberösterreichisches Ehepaar ist in der Hafenstadt Puno in Peru brutal überfallen und ausgeraubt worden. Das berichtete die "Vöcklabrucker Rundschau" in ihrer aktuellen Ausgabe. "Ich hatte mit meinem Leben abgeschlossen", sagte die Frau im Zeitungsinterview, "ich meinte, es ist das Ende".

Brutaler Überfall
Als das Paar am helllichten Nachmittag von einem Ausflug zurückkehrte, hätten sich in einer engen Gasse plötzlich fünf schwarz gekleidete Männer auf die beiden gestürzt, heißt es in dem Artikel. Der Mann verlor kurz das Bewusstsein, die Frau fiel ebenfalls zu Boden. Die Täter hätten nicht nur Geld, die Videokamera und den Fotoapparat erbeutet, einer habe sogar versucht, mit den Zähnen den Ehering vom Finger der Frau zu reißen. Allerdings ohne Erfolg. Dann seien die Täter in ein um die Ecke wartendes Taxi gestiegen und davongerast.

Paramilitärische Gruppe
Das Paar erzählte, es habe vor dem Ausflug bei einem Bankomaten in Puno Geld abgehoben. "Ich bin davon überzeugt, dass wir dabei schon beobachtet wurden", hält die Frau das im Nachhinein für einen Fehler. "Der österreichische Botschafter in Lima hat uns gesagt, er vermutet, dass es sich bei den Tätern um eine paramilitärische Gruppe aus dem benachbarten Bolivien handelt."

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