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Oma (83) schießt ihren Neffen nieder

Erbschaftsstreit

Oma (83) schießt ihren Neffen nieder

„Die haben oft gestritten“, weiß Nachbarin Erika Gattringer, „Brunhilde hat sich auch öfter bei uns beschwert.“ Der Hintergrund: Die Witwe Brunhilde H. (83) hatte ihr Haus dem Vater ihres Neffen Mario S. (28) vermacht. Seit einem Jahr lebte der Jus-Student im Dachgeschoss des Einfamilienhauses. „Doch die Situation war angespannt“, sagt Michai Luca, der nebenan wohnt.

Streit eskalierte: Die Oma griff zum Revolver
Sonntagnachmittag dann die Tragödie: Zuerst Geschrei, dann fielen die Schüsse. Dreimal feuerte die 83-Jährige mit einem geerbten 38er-Revolver auf Mario. Zwei Schüsse gingen in die Tür, einer traf den 28-Jährigen in den Rücken.
Der konnte der Frau noch die Waffe entreißen, dann schleppte er sich durch die Hintertür in den Garten, warf den Revolver in die Wiese und brach schließlich zusammen. Die Oma fand den Revolver, verschanzte sich im Haus. Nachbarn alarmierten die Polizei.

Das Sonderkommando rückte an, warf Blendgranaten und stürmte das Haus. Die Polizei: „Es ging aber keine Gefahr mehr von der Frau aus.“

Brunhilde H. hatte sich an den Küchentisch gesetzt und in den Kopf geschossen. Das Rote Kreuz: „Sie lebte noch, als wir sie in die Nervenklinik nach Linz gebracht haben.“ Dort verstarb die betagte Frau.

Opfer in Lebensgefahr
Die Helfer: „Der Neffe wurde notoperiert und in künstlichen Tiefschlaf versetzt.“ Nach letzten Informationen soll Mario S. in Lebensgefahr schweben.

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