Suchaktion nach Laternen-Absturz

Ballon oder Laterne?

© Fesl

Suchaktion nach Laternen-Absturz

Der angebliche Absturz eines Heißluftballons über dem Kobernaußerwald hat am Sonntagabend die Einsatzkräfte in Trab gehalten: Drei Hubschrauber, 180 Feuerwehrmänner, drei Rettungsfahrzeuge mit zehn Mann und elf Spürhunde suchten zwei Stunden nach der Absturzstelle, um die verunglückten Balloninsassen bergen zu können.

Verwechslung
Rückblick: Mit dem Fernrohr hatten drei Männer von der Terrasse eines Hauses in St. Johann am Walde (Bezirk Braunau) einen brennenden Ballon beobachtet, der über dem unwegsamen Gelände des Kobernaußerwaldes zu Boden ging. Zu viel Alkohol und die Tatsache, dass kurze Zeit zuvor drei Heißluftballons in diesem Bereich ihre Runden gezogen hatten, veranlassten die Freunde, die Rettung zu alarmieren – die groß angelegte Suchaktion der Einsatzkräfte nach den Opfern begann.

Nur Papierlaterne
Nach zwei Stunden vergeblicher Mühe konnten die Helfer die Aktion abbrechen: „Falscher Alarm“ hieß es über Funk. Bei dem abgestürzten Objekt handelte es sich laut Polizei um eine chinesische Himmelslaterne, einem Papierballon von rund fünf Metern Durchmesser, in dem eine Kerze entzündet wird. Die Himmelslaterne wird als „Wunschballon“ in die Höhen entlassen, das Feuer gibt ihm Auftrieb. Nach einigen Minuten Flugzeit verbrennt der Papierballon – dies beobachteten die Betrunkenen auf der Terrasse und befürchteten das Schlimmste.

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