U-Haft für

Doppelgänger

U-Haft für "Harald Hitler" beantragt

Die Staatsanwaltschaft Ried hat am Mittwochvormittag für den Hitler-Imitator die U-Haft wegen Wiederholungs- und Verdunkelungsgefahr beantragt. Da gegen den Mann bereits in Wien ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz anhängig ist, wird der 25-Jährige voraussichtlich in die Bundeshauptstadt überstellt, erklärte der Rieder Staatsanwaltschaftssprecher Alois Ebner.

In der Geburtsstadt des Diktators in Braunau ist das Hitler-Lookalike mit Seitenscheitel und markantem Oberlippenbart am Wochenende mehrfach gesehen worden. Am Montag wurde er dann festgenommen, weil er "augenscheinlich das NS-Regime und Hitler glorifiziert", erklärte oö. Polizeisprecher David Furtner. Auch in Wien soll der gebürtige Steirer sich wiederbetätigt haben. Allerdings trat er dort nicht als Hitler-Imitator in Erscheinung, meinte die dortige Staatsanwaltschaftssprecherin Nina Bussek. Was genau er sich zuschulden hat kommen lassen, konnte sie vorerst nicht detailliert nennen. Am Mittwochnachmittag soll der Mann der Haftrichterin vorgeführt werden, die über den Antrag der Staatsanwaltschaft entscheidet.

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