Zeuge verfolgte den Räuber

Raub Nr. 206

© foto-kerschi.at

Zeuge verfolgte den Räuber

„Zuerst habe ich gedacht, ich träume“, sagt Gerald Feigl. Der 44-Jährige aus dem Raum Passau (D) hatte in der Nacht auf gestern eigentlich nur tanken wollen – und war mitten in einen Überfall geraten. Feigl war gegen 22 Uhr auf der Tankstelle vor dem Hotel Kremstaler Hof auf dem Harter Plateau in Leonding (Bez. Linz-Land) vorgefahren. „Ich sah einen Mann am Tresen stehen. Der lief dann zur Tür, und ich sah plötzlich die schwarze Maske in seinem Gesicht und die schwarze Waffe in seiner Hand.“ Wie gelähmt sah Feigl den Täter um die Ecke des Gebäudes im Dunkeln verschwinden. Dann reagierte er blitzschnell: Er sprang in sein Auto und setzte dem Flüchtenden nach. „Leider habe ich in einer Sackgasse seine Spur verloren.“ Vermutlich verschwand der Täter in einem Hauseingang.

Spur des Täters in Sackgasse verloren
Feigl kehrte zurück zur Tankstelle, um nach dem Angestellten zu schauen. „Der stand zitternd am Telefon und rief gerade die Polizei“, so der mutige 44-Jährige. Für die Polizei ist er zudem ein wichtiger Augenzeuge: „Es gibt in der Tankstelle keine Überwachungskamera“, so ein Ermittler. Der Täter wird auf 18 bis 20 Jahre geschätzt, auffallend ist seine schlaksige Gestalt und der silberfarbene Anorak mit Pelzbesatz.

Weitere Taten vor Weihnachten befürchtet

Seit Jahresbeginn gab es bereits mehr als 200 Überfälle in Oberösterreich. Bei der Sicherheitsdirektion befürchtet man einen weiteren Anstieg der Taten vor den Feiertagen.

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