Zweites Mädchen nach Impfung auf Intensivstation

HPV-Vorsorge

Zweites Mädchen nach Impfung auf Intensivstation

Nach dem dramatischen Appell der Eltern von Jasmin Soriat ­– die sich sicher sind, dass die Vorsorge-Impfung an ihrer Tochter nach drei Wochen zum Tod im Schlaf geführt haben muss – liefen am Montag die Telefone beim Hersteller des Impfstoffes heiß. Hunderte wollten Aufklärung, wie gefährlich die HPV-Impfung gegen Gebärmutter-Krebs ist. Der Pharmakonzern Sanofi-Pasteur MSD wiederum wandte sich an ÖSTERREICH, um in einer ersten Reaktion den Tod von Jasmin Soriat zu bedauern. Gleichzeitig bemühte sich Sprecherin Dr. Dworan-Timmler, den Einzelfall herauszustreichen, „denn die bedenklichen Reaktionen überschreiten nicht das Übliche“.

Entzündungen
Indes erfuhr ÖSTERREICH von einem zweiten HPV-Impfschicksal aus dem Raum Linz. Dort ließ sich im Vorjahr eine 15-jährige Schülerin – und wie Jasmin ebenfalls topfitte Sportlerin – mit dem neuen Vorsorgemittel impfen: Das Mädchen landete – ebenfalls drei Wochen nach der Impfung – auf der Intensivstation mit einer Entzündung im Stammhirn und im Rückenmark. Es folgten sechs Tage Intensivstation und sieben Wochen Rehab. Laut Ärztediagnose handelte es sich um eine akute disseminierte Encephalomyelitis (ADEM), möglicherweise ausgelöst durch die HPV-Impfung.

Ein Geheimpapier aus dem Ministerium, das ÖSTERREICH zugespielt bekam, zeigt, dass auch Gesundheitsministerin Kdolsky Bedenken gegen die Massenimpfung gegen HPV hegt. Ein Mitarbeiter fasst zusammen:

  • Es gibt keine Erkenntnisse über Spätfolgen und Nebenwirkungen.
  • Ungenaue Werte über Langzeit-Immunisierung.
  • Der Impfstoff ist nicht für Kinder getestet, obwohl der Hersteller eine Impfung ab dem 9. Lebensjahr empfiehlt.
  • Der Impfstoff ist unverhältnismäßig teuer.
  • Die HPV-Impfung wirkt in Wahrheit nur bei 70 Prozent der krebsverur­sachenden HP-Viren.
  • Dagegen schaffen regelmäßige PAP-Abstriche einen 100-prozentigen Schutz. Wird nur noch geimpft und nimmt die Vorsorgeuntersuchung durch Abstriche ab, ist mit einer Steigerung der Krebsfälle zu rechnen.
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