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Zwischenfall bei Chemietransport in Linz

Feuerwehreinsatz

Zwischenfall bei Chemietransport in Linz

Die Linzer Berufsfeuerwehr ist nach einem Zwischenfall bei einem Chemietransport Montagnachmittag im Hafenviertel zu einem Einsatz ausgerückt. Ein Fass mit gefährlichem Natriumhydrogensulfid war bei Verladearbeiten beschädigt worden und dadurch undicht.

Natriumhydrogensulfid ist laut Kennzeichnung giftig und ätzend. Es wird laut einschlägigen Fachportalen unter anderem für die Ausfällung von Schwermetallen in Kläranlagen verwendet, weiters in der Lederindustrie, um Haare von Fellen zu entfernen, und in der Papier- oder Zellstoffherstellung, um das Lignin aus den Holzschnitzeln zu lösen.

Verunreinigungen

Weil das Leck im Fass nicht sofort bemerkt wurde, wurde ein größerer Bereich der Laderampe sowie der Ladefläche des Lkw verunreinigt. Die Feuerwehr ging - nachdem sie sich über die Gefährlichkeit es Stoffes informiert und die Situation am Einsatzort erkundet hatte - mit Männern in Chemieschutzanzügen und Atemschutzgeräten vor. Auffangwannen wurden unter das Transportfahrzeug gestellt sowie die ausgelaufene Flüssigkeit mit Chemikalienbinder gebunden und in Behälter verladen. Der Lkw wurde komplett ausgeräumt und dekontaminiert. Parallel dazu wurden Schadstoffmessungen vorgenommen. Wegen der Größe des betroffenen Bereiches waren mehrere Trupps zur Reinigung erforderlich.

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