5.000 feierten Meister Salzburg

Mozartplatz

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5.000 feierten Meister Salzburg

Davor waren 22.500 Zuschauer in Wals-Siezenheim Zeugen einer wenig meisterlichen Vorstellung geworden - lesen Sie hier mehr dazu.

Ehrung für Janko
Nach Spielende ging es für Schützenkönig Marc Janko und Co. in einem Cabrio-Konvoi in die Innenstadt auf den Mozartplatz - dorthin, wo schon der Vorgängerclub Austria Salzburg seine drei Meistertitel gefeiert hatte. Der jüngste Triumph markiert nun den zweiten der Ära Red Bull nach 2007. "Ich bin stolz auf diese Mannschaft. Diese Meisterschaft bedeutet mir sehr viel", erklärte Janko, der nach 39 Toren auch als bester Spieler der Saison geehrt wurde.

Meisteteller
Von der Terrasse des Cafe Demel präsentierten die Bullen ihren Fans den Meisterteller. Kapitän Alexander Zickler hatte ihn um exakt 17.40 Uhr aus den Händen von Bundesliga-Präsident Martin Pucher und Bundesliga-Vorstand Georg Pangl entgegengenommen. Die Anhänger hatten die Trophäe schon zuvor auf einem Transparent symbolisch aus Wien in die Mozartstadt wandern lassen. Vier Punkte blieben die Salzburger am Ende vor Titelverteidiger Rapid. Der Teller überstand die Feierlichkeiten aber nicht ganz unbeschadet, Ibrahim Sekagya fügte ihm bei einem Sturz eine erhebliche Delle zu.

Unwürdiges Abschlussspiel
Dabei war der Jubel im Stadion sogar leicht gedämpft ausgefallen, war die von Pfiffen des Publikums begleitete Vorstellung gegen Altach doch eines Meisters unwürdig gewesen. Der scheidende, von den Medien des Öfteren hart kritisierte Trainer Co Adriaanse erntete dennoch großen Beifall. Seine Spieler hatten den Niederländer gleich mehrfach hochleben gelassen und in die Luft geschupft. Eine Bierdusche durfte für den Meistermacher auch nicht fehlen.

Burgstaller ehrte Bullen
Schon vor dem Spiel waren Adriaanse und sein Trainerteam ebenso wie einige verdienstvolle Spieler um den ehemaligen kroatischen Teamkapitän Nico Kovac offiziell verabschiedet worden. Auf dem Mozartplatz gab es auch noch Präsente von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S). Gleich mehrfach wurde der Queen-Klassiker "We Are the Champions" intoniert, im Stadion folgten im Konfettiregen "So sehen Sieger aus" und die "Perfekte Welle". Den "perfekten Tag" hatten allerdings die Altacher zunichtegemacht.

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