Amokfahrerin lieferte Polizei Hetzjagd in Salzburg

Vollgas

© dpa

Amokfahrerin lieferte Polizei Hetzjagd in Salzburg

Eine Amokfahrt in der Stadt Salzburg hat am Freitagabend eine geistig verwirrte 20-Jährige aus Hallein (Tennengau) im Stadtgebiet von Salzburg unternommen. Nachdem die Frau einen Pkw beschädigt hatte, setzte sie ihre Fahrt mit stark überhöhter Geschwindigkeit fort und konnte zunächst auch nicht von zwei Streifen gestoppt werden.

Küchenmesser auf dem Beifahrersitz
Erst in einem Kreuzungsbereich gelang es den Polizisten, die Frau aufzuhalten. Auf dem Beifahrersitz fanden sie ein 30 Zentimeter langes Küchenmesser. Die Halleinerin wurde in die Landesnervenklinik eingeliefert, teilte die Salzburger Polizei mit.

Absichtlicher Schaden
Die 20-Jährige fuhr mit ihrem VW Passat sichtbar absichtlich in einen neben ihr fahrenden Wagen eines Salzburger Ehepaars. Die Lenkerin setzte jedoch ihre Fahrt in Richtung stadtauswärts fort. Da die Amokfahrerin aufgrund ihrer aggressiven Gesten im Fahrzeug sichtbar nicht Herr ihrer Sinne gewesen ist, verständigte das Ehepaar die Polizei, fuhr ihr hinterher und gab ständig den Standort durch. Plötzlich gab die 20-Jährige Vollgas und raste in Richtung St. Gilgen, wobei sie zahlreiche halsbrecherische Überholmanöver durchführte.

Flucht fortgesetzt
Mittlerweile konnte die Lenkerin des VW Passat durch zwei Polizeistreifen eingeholt werden. Trotz der bereits sehr hohen Geschwindigkeit und des starken Verkehrsaufkommens setzte die Halleinerin ihre Flucht fort. In einem Kreuzungsbereich zum Gaisberg konnte sich eines der Polizeiautos vor den Passat stellen und diesen vorerst anhalten. Die Lenkerin, die sich im Pkw eingeschlossen und ein etwa 30 Zentimeter langes Küchenmesser auf dem Beifahrersitz liegen hatte, wurde aufgefordert, ihr Kfz zu verlassen und den Motor abzustellen. Ungeachtet dessen stieg sie wieder aufs Gas und setzte ihre Flucht erneut fort.

Festnahme
Nach 500 Metern wurde die Lenkerin erneut zum Anhalten gezwungen: Nach einem weiteren gescheiterten Fluchtversuch und umfangreichem Zuspruch konnte sie schließlich dazu bewogen werden, ihr Auto zu verlassen. Die Lenkerin wurde festgenommen und in die Polizeiinspektion Gnigl eskortiert. Dort wurde ein Alkotest vorgenommen, der ebenso negativ verlief wie ein durchgeführter Drogenschnelltest. Sie wurde daher dem Amtsarzt vorgeführt, der krankhafte Symptome feststellte. Die Frau wurde in die Landesnervenklinik eingeliefert.

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