Sonderthema:
Bademeisterin rettet Mädchen das Leben

Schutzengel

© AP

Bademeisterin rettet Mädchen das Leben

In der Wasserwelt Amadé im Pongauer Wagrain spielten sich am späten Montagnachmittag dramatische Szenen ab: Der aufmerksamen Bademeisterin Elisabeth Hawle (41) stach bei einem Rundgang die leblos im Wasser treibende Rebecca (6) ins Auge. „Als ich das Mäderl im Becken treiben sah, bin ich sofort hineingesprungen und hab’ sie rausgezogen“, erzählt Hawle gegenüber

ÖSTERREICH
Am Beckenrand dann der nächste Schock. Die Sechsjährige hatte keinen Puls mehr. Es ging plötzlich um Leben und Tod. Doch die Bademeisterin blieb ruhig und handelte goldrichtig: „Ich habe am Beckenrand sofort mit der Herzmassage und der Beatmung begonnen.“

Kollege alarmierte Rettung
Ihr Kollege Franz Pichler eilte Hawle zur Hilfe: „Ich habe sofort die Rettung und den Dorfarzt verständigt.“ Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatte die bewundernswerte Pinzgauerin das Mädchen Rebecca mit ihrem beherzten Einsatz bereits wieder zurück ins Leben geholt. Innerhalb einer Minute setzten bei dem Mädchen der Kreislauf und die Atmung wieder ein. „Die Kleine war sogar schon wieder ansprechbar und hatte zuvor das ganze Chlorwasser ausgespuckt“, schilderte die zweifache Mutter und meint: „Es ist schon ein tolles Gefühl, das Mäderl gerettet zu haben. Doch das ist auch meine Arbeit, und wir sind hier alle bestens genau für solche Notsituationen geschult.“

Zur Beobachtung ins Spital
Zur Sicherheit wurde das Urlauberkind aus Deutschland – ihr Vater hatte sie schon verzweifelt gesucht – aber sofort in das Krankenhaus nach Schwarzach gebracht. „Dort muss Rebecca noch zur Beobachtung bleiben“, weiß Retterin Hawle. Morgen darf die Kleine, die mit ihrer Familie gerade auf Sommerurlaub ist, das Spital schon wieder verlassen. (lam)

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