Bedingte Haft für falschen Polizisten

Salzburg

© ÖSTERREICH

Bedingte Haft für falschen Polizisten

„Eine blöde Geschichte“, lachte der wegen schweren Betrugs angeklagte Christian M. am Donnerstag die Richterin an. Er hatte im August 2008 ein Touristenpärchen angehalten, das bei Rot über die Straße gegangen war. Eine Lehrerin (54), die den Vorfall beobachtet hatte, marschierte zur Rathauswachstube und ließ den falschen Beamten auffliegen. Vor Gericht sagte sie aus, M. hätte 35 Euro Strafe kassieren wollen.

Betrunken
Der Angeklagte behauptete, an Details könne er sich nicht mehr erinnern: „Ich war angetrunken, wollte aber nie Geld nehmen.“ Der siebenfach vorbestrafte Deutsche gab aber zu, sich als Polizist ausgegeben und mit der Visitenkarte eines ihm bekannten Beamten ausgewiesen zu haben.

Weil ihm nicht nachgewiesen werden konnte, dass er tatsächlich abkassieren wollte, wurde Christian M. nicht wegen schweren Betrugs, sondern nur wegen Amtsanmaßung zu drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

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