Dreifache Mutter von Pkw erdrückt

Salzburg

© APA

Dreifache Mutter von Pkw erdrückt

"Heute hatte ich das schwerste Gespräch meines Lebens“, erzählt Rainer Juranka (27) am Montagnachmittag mit belegter Stimme: "Ich habe Kevin (14) und Sara (9) sagen müssen, dass ihre Mama gestorben ist.“

Der Lkw-Fahrer war der Lebensgefährte der Kindesmutter - und hat mit ihr auch ein gemeinsames Baby. Doch die acht Monate alte Lara-Sophie ist noch zu klein, um zu verstehen, was am Sonntagabend passiert ist:

Familientreffen
Ihre Mama Melanie R. (29) war im oberösterreichischen Lengau mit dem Auto unterwegs, um ihre Schwester zu besuchen. Doch von dem Familientreffen kam sie nie wieder heim nach Henndorf.

Im Gemeindegebiet von Friedburg (OÖ) verlor die Salzburgerin vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit in einer sanften Kurve die Herrschaft über ihren Audi. Die verheerende Folge: Der Wagen donnerte über eine steile Böschung und überschlug sich mehrmals.

Nicht angegurtet
Die dreifache Mutter war nicht angegurtet und wurde aus dem Pkw geschleudert. Entsetzliche Verkettung: In einer letzten Drehung begrub das Wrack die junge Frau unter sich. Die Feuerwehr musste den Audi vom Körper Melanies heben.

Tod im Spital
Nach einer Erstversorgung durch den Notarzt wurde die 29-Jährige in die Salzburger Uni-Klinik eingeliefert, konnte aber nicht mehr gerettet werden. Noch in der Nacht erlag sie ihren schweren Verletzungen. „Bald hätte sie ihren 30. Geburtstag gehabt“, flüstert Partner Juranka: „Doch es muss jetzt irgendwie weitergehen, allein schon wegen der Kinder.“ Der Bürgermeister von Henndorf, Rupert Eder, will für die Familie eine Spendenaktion starten.

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