Sonderthema:
Ex-Unternehmer wegen Betrug verurteilt

Gläubiger um 300.000 Euro gebracht

Ex-Unternehmer wegen Betrug verurteilt

Ein Ex-Geschäftsführer eines Erdbauunternehmens im Salzburger Tennengau ist am Montag bei einem Prozess am Landesgericht Salzburg zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten bedingt verurteilt worden. Der 68-jährige Pensionist hat trotz ersichtlicher Zahlungsunfähigkeit rund 200.000 Euro vom Firmenkonto privat abgehoben und Treibstoff im Wert von 155.000 Euro nicht bezahlt. Er war voll geständig.

Ein weiterer Vorwurf von Staatsanwalt Tomas Schützenhofer: Der Salzburger soll nach seiner Privatinsolvenz acht Gläubiger um knapp 300.000 Euro gebracht haben. Der Angeklagte, der in dem Unternehmen als leitender Angestellter tätig war, wurde wegen schweren Betrugs, betrügerischer Krida und grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen in einem Tatzeitraum von 2009 bis 2013 schuldig gesprochen.

Die Verhandlung war für drei Tage anberaumt, doch weil der Pensionist ein reumütiges Geständnis abgelegt hatte, dauerte der Prozess nicht einmal eine Stunde. Das Urteil des Schöffensenats unter Vorsitz von Richterin Anna-Sophia Geisselhofer ist rechtskräftig.

 

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