Hoffnung für Sahara-Geiseln wächst

ÖSTERREICH

© AP/Ill

Hoffnung für Sahara-Geiseln wächst

Das Martyrium der beiden Salzburger, die Ende Februar in Tunesien von islamischen Extremisten entführt und über Algerien in den unzugänglichen Norden Malis verschleppt worden sind, könnte schon bald ein Ende haben.

„Die über den als Sonderbeauftragten eingesetzten Botschafter Anton Prohaska aufgebauten Gesprächskanäle funktionieren“, bestätigt Peter Launsky-Tieffenthal, Sprecher des Außenministeriums am Samstag in Wien gegenüber ÖSTERREICH. „Wir nutzen Kontakte auf allen politischen Ebenen“, so Launsky-Tieffenthal. Auch auf den höchsten: Vergangenes Wochenende brachte Außenministerin Ursula Plassnik bei einer Blitzvisite in der malischen Hauptstadt Bamako, wo sie mit Präsident Amadou Toumani Touré zusammentraf, neuen Schwung in die Verhandlungen um die Freilassung. Allerdings: Behutsames Vorgehen ist oberstes Gebot. Die Stammeskonflikte im Norden Malis sowie die schlechte Infrastruktur stellen die Verhandler auf eine Geduldsprobe.

Und es werden Erinnerungen wach: Im Februar und März 2003 wurden in der algerischen Sahara insgesamt 32 Touristen entführt, darunter zehn Österreicher. Nach rund zwei Monaten befreite das algerische Militär die entführten Österreicher. Die letzten Geiseln kamen erst nach 177 Tagen frei.

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