Keine Spur vom Problembären

Salzburg

Keine Spur vom Problembären

Nach dem Angriff auf der Gradner Alm am Schwarzberg bei Thomatal im Lungau hatte Landwirt und Jäger Fritz J. (71) seine Begegnung mit dem Bären so geschildert: „Ich bin langsam zurückgegangen. Dann bin ich gestolpert und hingefallen. Als ich aufstehen wollte, hat mir der Bär mit der Pranke ins Gesicht geschlagen. Ich hab’ geglaubt, er zermalmt mich.“

Im Ort glauben viele die Bärengeschichte nicht
Die Rettung sei gewesen, dass er sich tot gestellt habe. „Da oben gibt’s nur Beeren zum Pflücken“, sagen einige beim ÖSTERREICH-Lokal­augenschein in der 339-Seelen-Gemeinde. Und: „Der Fritz hat auch früher schon gern ein bisserl fantasiert.“

Bärenanwalt Georg Rauer: „Ein voller Prankenhieb hätte ganz andere Folgen gehabt.“ Fritz J. trug eine Platzwunde und einen gebrochenen Zahn davon.

Keine Spuren
Hinweise auf das Raubtier fand aber auch der Experte keine, schenkte Fritz J. aber bei ersten Gesprächen Glauben: „Es waren keine Spuren zu entdecken. Der Boden ist durch die Rinder zertreten.“ Auch entlang von Zäunen und Sträuchern fand sich nichts.

Fotofallen
Drei installierte Geräte sollen nun Aufschluss geben. Fritz J. zu ÖSTERREICH: „Ich sag’ nichts mehr. Kein Kommentar.“

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