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Kleines Mädchen nach Badeunfall reanimiert

Salzburger Pinzgau

Kleines Mädchen nach Badeunfall reanimiert

In der Therme Kaprun im Salzburger Pinzgau kam es am Sonntagnachmittag zu einem schweren Badeunfall: Ein achtjähriges Mädchen trieb leblos im Becken. Ein 40-jähriger Oberösterreicher zog das Kind aus dem Wasser und reanimierte es. Der Rettungshubschrauber Alpin Heli 6 flog die Achtjährige ins Landeskrankenhaus.

Der 40-jährige Oberösterreicher kam gerade aus dem Saunabereich, als er im Badebereich das Mädchen mit dem Gesicht nach unten im Becken treiben sah. Er sprang ins Wasser, zog den leblosen Körper zum Beckenrand, rief um Hilfe und begann mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Der 40-Jährige führte etwa fünf Minuten Herzmassagen und Mund-zu-Mund-Beatmung durch.

Im Notfallraum wurde das Kind dann weiter von einer im Bad anwesenden Krankenschwester und dem Bademeister wiederbelebt, bis der Notarzt kam. Das Notarztteam des Rettungshubschraubers Alpin Heli 6 konnte die Achtjährige schließlich stabilisieren und flog sie in die Chirurgie West des Landeskrankenhaus Salzburg. Über den Gesundheitszustand des Mädchens war von dort auf Anfrage der APA am Sonntagabend noch keine Stellungnahme zu erhalten.

Die Eltern des Kindes waren in der Therme anwesend, konnten jedoch bisher laut Aussendung der Polizei noch nicht zum Unfallhergang befragt werden. Das Becken, in dem das Kind trieb, hatte eine Wassertiefe von 1,30 Meter.

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