13. September 2011 08:53

Salzburger Pongau 

Ein Toter nach Messerstecherei

Streit in türkischer Familie endete tragisch: Der Vater starb, sein Sohn ist verletzt.

Ein Toter nach Messerstecherei
© APA/Neumayr/Mike Vogl

 Ein seit zwei Jahrzehnten schwelender Konflikt innerhalb einer türkischstämmigen Großfamilie im Salzburger Pongau ist am Montagabend in Bischofshofen eskaliert. Ein erst 17-Jähriger bat seinen 39-jährigen Onkel und dessen 58-jährigen Vater zu einer Aussprache auf einen Parkplatz. Dort stach er schon nach kurzem mit einem mitgebrachten Küchenmesser auf die beiden ein. Der Ältere starb, sein Sohn überlebte nach einer Notoperation im Krankenhaus. Das Motiv der Fehde ist der Polizei noch nicht bekannt.

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(c) APA, Die Tatwaffe: Ein Messer

 "Den Grund für den Familienstreit kennen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht", sagte Oberst Albert Struber, Leiter des Landeskriminalamtes Salzburg, am Dienstag bei einem Pressegespräch. Ob es um Frauen oder verletzte Ehre gehe, wäre zurzeit reine Spekulation. Tatsache sei aber, dass die Auseinandersetzung bereits seit 20 Jahren besteht.

Treffen auf Verkaufsplatz eines Autohändlers

Am Montag forderte der 17-Jährige seinen Onkel und dessen Vater zum Streitgespräch. Es wurde kurz vor 21.00 Uhr ein Treffen am Verkaufsplatz eines Autohändlers in Mitterberghütten vereinbart. Der Bursch war schon etwas früher dort und "versteckte ein mitgebrachtes, 32 Zentimeter langes Küchenmesser sowie einen Spurstangenkopf, den man auch als Totschläger verwenden kann, unter einem Gebrauchtwagen, mit der Absicht, diese - wenn nötig - auch zu verwenden", so der Kriminalist. Kurz darauf erschienen der Onkel in Begleitung seiner Frau und dessen Vater, der eine Schwester mitbrachte.

Was dann genau passiert ist, konnte Struber noch nicht sagen. Auf jeden Fall soll der Bursch sehr rasch auf die beiden eingestochen haben. Wie oft genau, wird erst die Obduktion klären, die noch nicht durchgeführt wurde.

Der 58-Jährige erlag noch am Tatort seinen Verletzungen, sein Sohn wurde schwer verletzt ins Krankenhaus Schwarzach eingeliefert. Er wurde noch in der Nacht notoperiert. Dabei wurden insgesamt acht Stiche gezählt. "Heute ist sein Zustand bereits stabil, es besteht keine Lebensgefahr", sagte Spitalssprecher Karl Söllhammer am Dienstag auf Anfrage. Der Patient habe nach Angaben seines betreuenden Arztes Verletzungen im Bereich des Bauches und des Oberkörpers erlitten, Organe wurde aber nicht schwer verletzt, so Söllhammer.

Aus Pizzeria Polizei verständigt
Der mutmaßliche Täter warf nach der Auseinandersetzung die Waffe am Rande des Verkaufsplatzes weg, rannte in eine naheliegende Pizzeria und verständigte von dort aus die Polizei. Er wurde kurz darauf festgenommen, gestand laut Struber zwar die Tat, gab aber zu Protokoll, aus reiner Notwehr gehandelt zu haben. Ob diese Version stimmt, werden erst die weiteren Zeugenbefragungen ergeben. Seine beiden Opfer waren offenbar unbewaffnet zum Treffen erschienen, zumindest haben die Tatortbeamten keine Waffen gefunden.

Kurz nach der Tat trafen auf dem Verkaufsplatz und auch im Spital Dutzende Angehörige und Bekannte der Opfer ein, sodass die Polizei ein Großaufgebot an Mitarbeitern einsetzen musste, um Spurensicherung und Ermittlungen nicht zu gefährden. "Das war ein Mordsauflauf", so der LKA-Chef. Dies könnte auch etwas mit der anderen Trauerkultur zu tun haben.

Die Ermittlungen der Polizei gehen in Richtung Mord und Mordversuch, sagte Struber. Ob der 17-Jährige wegen seines geringen Alters und der damit verbundenen geringeren Strafandrohung vorgeschickt wurde, um den Familienkonflikt zu beenden, konnte der Kripo-Oberst nicht beantworten.

 


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12 Postings
KeineVorurteileAber meint am 14.09.2011 08:11:01 ANTWORTEN >
Die ganze scheiss MULTI-KULTI-Einstellung. Würde ein Österreicher (o.ä.) in z.B. in die
Türkei auswandern, würde die Sache ganz anders aussehen. Für was gibt es "Länder",
soll jeder bleiben von wo er herkommt, auch Österreicher.
Mich interessierts nicht mehr in meiner Stadt (20.000 EW ~20% Auländer [wohl gemerkt: NICHT IN ÖSTERREICH GEBOREN] + Nachkommen [nochmal 20% ??]) auszugehen.
Da verstehts du nicht mal mehr was weil die meisten eh nicht Deutsch reden (wollen).
joy meint am 13.09.2011 23:29:43 ANTWORTEN >
was ist mit euch los ..in österich drehen genau so leute durch ...halllo typisch wenn wieder ein ausländer was macht dann sind es alle ihr volltrotteln..bei euch ist es auch nicht anders keiner kennt die warheit..
Integration meint am 14.09.2011 11:29:35
Wenn man schon in Österreich wohnt, sollte man auch seinen Wohnort richtig schreiben
können --> "österich"
Bei der Grammatik hab ich ja noch Verständnis.
jtajta meint am 13.09.2011 14:37:47 ANTWORTEN >
Ein 17jähriger ruft zur Aussprache zu einem Gebrauchtwarenhändler um 21:00... und da kommen tatsächlich 4 Erwachsene aus zwei Generationen voll angetanzt ...
wandern meint am 13.09.2011 11:25:59 ANTWORTEN >
normal müßten 80 % der Bevölkerung Blau oder das BZÖ wählen den man sieht ja ununterbrochen was da rauskommt mit dieser Massenzuwanderung,diese Leute mögen anständig sein aber im Sinne ihres Glaubens, in Österreich werden die immer die Sitten beibehalten die sie zuhause haben,das heißt mit diesen Leuten wird es immer Schwierigkeiten geben und die Bevölkerung muß das ausbaden,abgesehen von der Vermummung und anderen Sachen
prantner meint am 16.09.2011 16:51:20
Richtig Wandern De Froschtant quakt soviel Bledsinn zamm i glaub de is mitm Hbi vabandlt Haha
Frosch meint am 14.09.2011 10:15:06
Von 2000 - 2006 unter Blau/Schwarz/Orange war die Zuwanderung wesentlich höher als jetzt unter Rot/Schwarz!
Der Haider hat in den 90ern auch mit der Ausländerhetze viele Stimmen gewonnen und dann offensichtlich das genaue Gegenteil umgesetzt.
Warum soll Strache es jetzt anders machen als damals der Haider?
Andy323 meint am 13.09.2011 13:30:17
Du sagst es wandern, alles andere zu wählen ist Heute nicht mehr normal.
Andy323 meint am 13.09.2011 10:57:36 ANTWORTEN >
Zu diesen ganzen Verbrechen dieser Sippen, siehe auch Donauinsel, sieht oder hört man nie einen Kommentar von Feigmann, Häupl, Glawischnig und Co. Fällt ihnen nichts mehr ein? Da sind sie immer alle verschwunden.
Yoyoko meint am 13.09.2011 10:56:10 ANTWORTEN >
Merkt denn keiner, dass die von einigen Parteien gewollte Vermischung der Kulturen bzw. dieser Multi-Kulit Wahn nicht in unsere Gesellschaft passt. Die Greueltaten werden ja immer zahlreicher. Angefangen vom Menschen(Mädchen)handel, Zwangsprostitution über Autoklau, Taschendiebstähle, Wohnungseinbrüche wird es immer schlimmer. Die Achtung dieser Männer vor Frauen ist auch gleich Null.
jtajta meint am 13.09.2011 14:49:19
Dass die allermeisten Morde und Gewaltverbrechen im Familien- oder engen Bekanntenkreis stattfinden ist alte Österreichische Kultur. Da brauchen Sie gar nicht in die Fremde schweifen. Sie können höchstens daran Kritik üben, dass bei einem waschechten Österreicher die Mordlust nicht nach acht Messerstichen sondern erst nach mindestens zwanzig dreissig abgekühlt gewesen wäre. Aber diesem Umstand kann man ja auch der Jugend und der Unerfahrenheit des Täters im österreichischen Brauchtum zuschreiben.
Teddy1 meint am 13.09.2011 09:26:28 ANTWORTEN >
Solange die sich alle innerhalb ihrer Sippe umbringen, bitte. Aber sollens die Österreicher in Ruhe lassen, vor allem die Mädchen und Frauen. Und noch was.
Die ganze Sippe in´s Flugzeug und ab nach Anatolien. Da können´s machen was sie wollen.
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