Schnee: Lage im Pinzgau beruhigt sich

Wetter - Salzburg

Schnee: Lage im Pinzgau beruhigt sich

Langsam beruhigt sich im Salzburger Pinzgau die Lage nach den heftigen Schneefällen. Die seit der Nacht auf Montag bei Taxenbach gesperrte Pinzgauer Bundesstraße B311 kann voraussichtlich am Mittwochabend wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Indes kommt auch Kritik von der Feuerwehr, dass durch bessere Freihaltung der Trassen im Vorfeld der eine oder andere Einsatz hätte vermieden werden könnte.

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"Wir hoffen, dass wir bis 12.00 Uhr mit den Holzarbeiten fertig sind. Von 12.30 bis 13.30 Uhr werden wir dann nochmals einen Korridor für Pendler öffnen, bevor wir wieder sperren, um mit den Arbeiten auf der Straße zu beginnen", berichtete Hannes Schernthaner von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See der APA über den Stand in Taxenbach. Auch am Mittwoch standen wieder 140 Helfer im Einsatz, um geknickte Bäume, die auf die Straße fallen könnten, auf dem extrem steilen Hang zu fällen und abzutransportieren. In Summe dürften nach Angaben der Holzarbeiter bestimmt 1.000 Bäume bzw. 400 bis 500 Festmeter Holz geschnitten worden sein.

Sollte alles nach Plan laufen, erwartet Schernthaner die Freigabe der B311 für 20.00 Uhr. Die Loferer Bundesstraße B178, die zwischen Lofer und Waidring in Tirol ebenfalls wegen umgestürzter Bäume gesperrt ist, sollte gegen Mittag wieder frei sein. Etliche andere Straßen bleiben aber wegen Lawinengefahr weiterhin gesperrt: die Gerlos Bundesstraße B165 zwischen Wald und der Grenze zu Tirol, die Hochkönig Bundesstraße B164 im Bereich des Dientner Sattels und des Filzensattels und die Hirschbichl Landesstraße L110 von Weißbach nach Hirschbichl ab Kilometer 5,2.

Und weiterhin Probleme bereitet eine Lawine oberhalb der Rauriser Landesstraße L112 im Bereich Bruderhof. Dort musste die Straße während der Nacht erneut gesperrt werden, tagsüber werden Fahrzeuge von der Feuerwehr durch die kritische Passage gelotst, so Schernthaner. Die Lawinenkommission wird im Lauf des Vormittages über die weitere Vorgangsweise beraten.

Seitens der Feuerwehr kommt inzwischen leise Kritik: Auf die Frage, ob Straßenerhalter, ÖBB oder Salzburg AG die Trassen im Sommer besser freihalten und dadurch Zwischenfälle im Winter verhindern könnten, sagte Salzburger Landesfeuerwehrkommandant Leo Winter zur APA: "Sicher könnte man im Vorfeld mehr machen, ob sich aber dadurch jeder Einsatz verhindern lässt, traue ich mich nicht zu sagen." Der Saalbacher Feuerwehr-Chef Michael Eberharter äußerte sich ähnlich. Würden die Trassen entsprechend gesichert, müssten nicht jetzt freiwillige und unbezahlte Helfer bei widrigsten Bedingungen die Arbeiten erledigen.

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