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Serieneinbrecher steht vor Gericht

Mehrfach vorbestraft

Serieneinbrecher steht vor Gericht

Mehr als 600.000 Euro Beute soll ein Dämmerungseinbrecher zwischen 2005 und Jänner 2008 in 156 Salzburger Wohnungen gemacht haben. Der 39-jährige, in Deutschland siebenfach einschlägig vorbestrafte Bulgare, steht Freitag, vor einem Gericht in Salzburg. Der Mann war bisher nicht geständig. Ein Urteil wird am zweiten Verhandlungstag am 10. Oktober erwartet.

Zwei Schraubenzieher als Tatwerkzeug
Der Serieneinbrecher hatte immer die gleiche Methode angewandt: Mit nur zwei Schraubenziehern öffnete er die Terrassentüren und ebenerdigen Fenster von Wohnungen und Häusern in der Stadt Salzburg, in Wals-Siezenheim (Flachgau), in Hallein und Kuchl im Tennengau. Nach einem Hinweis durch einen aufmerksamen Pensionisten aus Hallein-Neualm konnte der arbeitslose Bulgare am 14. Jänner festgenommen werden.

Beute im Wert von 17.000 Euro
Die Polizisten fanden bei der Durchsuchung der Wohnung des Profi-Einbrechers nicht nur 351 Schmuckstücke sowie Gold- und Silbermünzen und Geldscheine im Wert von 17.000 Euro aus aller Welt, die "einen Querschnitt der Urlaubsdomizile" der Opfer abgaben, sondern auch zahlreiches Spezialgerät und fünf Fach-Kataloge, die Aufschluss über den Wert der Beute gaben. Sichergestellt wurden auch ein Diamantenmessgerät, ein Säure-Set zur Feststellung des Gold- und Silbergehaltes, eine Goldwaage, ein Metalldetektor, mit dem er die Wäsche nach Schmuck absuchte, ein weiterer Detektor zur Ortung von Alarmanlagen, ein Fadenzähler und die zwei Schraubenzieher.

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