Slowakin nach Alpinunfall geborgen

Nacht auf dem Berg

Slowakin nach Alpinunfall geborgen

Eine 28-jährige Slowakin hat in Mittersill (Pinzgau) die Nacht auf Donnerstag im Freien in rund 2.500 Metern Seehöhe verbracht. Die Frau hatte sich am Mittwochabend im Nebel verirrt. Beim Abstieg stürzte sie ab und brach sich einen Unterschenkel. In den Morgenstunden wurde sie von der Bergrettung entdeckt und geborgen, teilte die Hilfsorganisation in einer Aussendung mit.

Die Frau war Richtung Tauernkogel (2.998 Meter) aufgebrochen. Wegen des schlechten Wetters kehrte sie wieder um, erwischte aber im Nebel eine falsche Route in ein anderes Tal, schilderte Ortsstellen-und Einsatzleiter Martin Islitzer. "Sie geriet in felsiges und wegloses Gelände und stürzte schließlich auch noch ab." Die Slowakin, die wegen ihrer Verletzung nicht wehr weiter konnte, verständigte nach Angaben der Polizei um ca. 21.00 Uhr zunächst zwei Bekannte. Diese machten sich auf die Suche. Da sie die 28-Jährige aber nicht fanden, alarmierten sie um Mitternacht die Bergrettung.

Handy-Taschenlampe als Lichtsignal

Die Helfer starteten eine Suche und telefonierten dabei stündlich mit der Alpinistin, die zudem mit Lichtzeichen ihres Handys auf sich aufmerksam machte. Um 5.40 Uhr entdeckten die Bergretter die Frau, versorgten ihren gebrochenen Unterschenkel und seilten sie ab. Um 7.30 Uhr wurde sie schließlich mit einem Seil vom Rettungshubschrauber geborgen und in ein Krankenhaus geflogen.

 

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