Sohn für Einbrecher gehalten und angeschossen

Keine Lebensgefahr

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Sohn für Einbrecher gehalten und angeschossen

Der Eigentümer einer Gärtnerei in Salzburg-Aiglhof hat in der Nacht auf Dienstag seinen Sohn für einen Einbrecher gehalten und deshalb auf ihn geschossen. Der 19-Jährige wurde zum Glück nur am Oberarm getroffen. Nachdem ihn der Notarzt versorgt hatte, wurde er ins Landeskrankenhauses Salzburg eingeliefert.

Der Gärtner wurde gegen 3.00 Uhr durch Geräusche aus dem Schlaf geschreckt. Auf der Außenterrasse im ersten Stock sah er einen unbekannten Mann herumschleichen. Da in dem Haus schon mehrmals eingebrochen wurde, hatte sich der Eigentümer eine Waffe besorgt, die sich im Safe in seinem Schlafzimmer befand. Er holte die Waffe und ging damit auf den Gang.

Plötzlich öffnete sich die Tür zum Kinderzimmer: Der Gärtner glaubte, dass sich der Einbrecher bereits im Haus befinde und schoss aus Panik zweimal. Völlig verstört musste er erkennen, dass er auf seinen Sohn, den er bei seinen Großeltern wähnte, gezielt und ihn getroffen hatte. Ein Schuss traf den 19-Jährigen im Oberarm, der zweite ging daneben. Der 19-Jährige sei nicht in Lebensgefahr gewesen, meinte Baumann.

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