Streitschlichter mit Messer verwundet

Zivilcourage

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Streitschlichter mit Messer verwundet

Einen Messerstich in die Wange hat am Mittwoch ein Mann im Salzburger Stadtteil Gnigl erhalten. Der 48-Jährige wollte bei einem Streit zwischen seinem Nachbarn, einem 30-jährigen gebürtigen Deutschen, und dessen 25-jähriger Lebensgefährtin einschreiten. Schließlich gelang es dem 48-Jährigen, nach einem Gerangel dem rabiaten Deutschen das Messer zu entreißen. Der 30-Jährige wurde in die Justizanstalt eingeliefert, berichtete die Polizei.

Streit wegen Alkoholkonsum
In einer Wohnung in der Eberhard Fuggerstraße war es zwischen dem Pärchen zu einer Auseinandersetzung gekommen. Die Frau machte ihrem Partner Vorwürfe wegen seines Alkohol- und Tablettenkonsums. Als sie dem Mann drohte die Beziehung zu beenden, entbrannte ein Streit, der längere Zeit andauerte. Der Nachbar läutete schließlich an der Tür, die 25-Jährige ließ ihn in die Wohnung und forderte gleichzeitig ihren Lebensgefährten mehrmals auf, diese zu verlassen. Als der Mann die Frau immer wieder umarmte, ging der 48-Jährige dazwischen.

Stichwunde
Schließlich drohte der Deutsche seinen Nachbarn "abzustechen", ging zu seinem Rucksack und nahm ein Klappmesser (Klingenlänge: Zehn Zentimeter) heraus. Er attackierte den 48-Jährigen und fügte ihm eine Stichwunde an der linken Wange zu. Schließlich konnte dem 30-Jährigen das Messer entrissen werden. Kurz darauf traf die in der Zwischenzeit verständigte Polizei ein und nahm den Randalierer fest.

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