Tödlicher Forstunfall in Salzburg

Abgestürzt

© APA

Tödlicher Forstunfall in Salzburg

Bei einem Forstunfall ist gestern, Freitag, ein 71-jähriger Landwirt aus Salzburg ums Leben gekommen. Der Mann aus St. Georgen bei Salzburg (Bezirk Salzburg Umgebung) stürzte laut Polizei am Nachmittag beim Reisigschneiden aus rund sieben Metern von einem Baum ab und schlug mit dem Oberkörper auf eine Baumwurzel auf. Der Mann dürfte sofort tot gewesen sein.

Der 71-jährige Altbauer war ohne Wissen seiner Familie mit einem Traktor in ein Waldstück nahe Holzhausen (Bezirk Salzburg Umgebung) gefahren, um Tannenreisig zu schneiden. Dazu lehnte er eine dreiteilige Alu-Schiebeleiter an einer Tanne an und stieg in eine Höhe von etwa vier Meter auf. Dann kletterte er über bereits zu einem früheren Zeitpunkt zurück geschnittene Äste weiter in die Höhe. Den Ermittlungen zufolge dürfte er in einer Standhöhe von knapp sieben Metern das Gleichgewicht verloren haben und abgestürzt sein.

Als die Familie gegen 17.30 Uhr nach Hause kam und feststellte, dass der Altbauer nicht zu Hause war, suchten die seine Ehefrau und ein Sohn die Gegend in der Dunkelheit ab und fanden gegen 18.00 Uhr den Mann leblos im Wald auf. Der herbeigeholte Notarzt konnte aber nur mehr den Tod des 71-Jährigen feststellen. Der Verunglückte litt seit Jahren an einer Herzerkrankung. Es ist nicht auszuschließen, dass er durch die körperliche Anstrengung beim Hinaufklettern auf den Baum einen Schwächeanfall erlitten hat.

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