Tunnelarbeiten unterhalb des Doms

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Tunnelarbeiten unterhalb des Doms

„Wir arbeiten uns Stück für Stück voran. Das ist eine sehr spannende Sache.“ Landeskonservator Ronald Gobiet gerät ins Schwärmen, wenn er über die Arbeiten unterhalb des Doms erzählt. Wie berichtet, wird derzeit eine Verbindung zwischen der Krypta des ehemaligen romanischen Doms und jener des bestehenden, barocken Doms geschaffen.

Verbindung

Seit Donnerstag graben sich Arbeiter durch das Fundament des Gotteshauses, um eine Verbindung zwischen romanischem und barockem Gewölbe zu schaffen. Weil der mittelalterliche, romanische Dom einen anderen Grundriss hatte, liegt seine Krypta außerhalb des heutigen Doms.
Derzeit führt eine schmale Treppe an der Außenwand des Doms in die Gewölbe, die neben den Resten eines romanischen Alters auch das Grab von Erzbischof Konrad (1106 – 1147) beherbergen. Seit den Fünfzigerjahren ist die „konradinische Krypta“ nicht mehr zugänglich – eine Spätfolge des Kriegs.

Nächsten Mittwoch sollte das vier bis sechs Meter breite Domfundament durchstoßen werden. Die Arbeiten sind auch eine Zeitreise in die Baugeschichte. Gobiet: „Wir wissen nicht, wie das Fundament aufgebaut ist und welches Baumaterial um 1600 verwendet wurde.“ So könnte es sein, dass im Fundament Grabsteine oder römische Überreste auftauchen.

Kunstzone

Am 24. Juni präsentiert der französische Künstler Christian Boltanski in der romanischen Krypta sein Kunstwerk „Vanitas“ (Vergänglichkeit).

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