Zehnjähriger im Pinzgau beinahe entführt

Bub riss sich los

© APA

Zehnjähriger im Pinzgau beinahe entführt

In Niedernsill im Salzburger Pinzgau soll am Montag ein Mann versucht haben, einen zehnjährigen Volksschüler zu entführen. Der Bub gab an, dass er vom Lenker eines schwarzen VW-Busses angesprochen worden sei, dieser habe dann versucht, ihn ins Auto zu zerren. Zeugen dafür gibt es allerdings keine.

Rumänisches Kennzeichen
Ereignet haben soll sich der Vorfall am Montag zu Mittag nahe beim Kreisverkehr an der Bundesstraße, als der Zehnjährige von der Schule nach Hause ging. Der Wagen mit rumänischem Kennzeichen habe gehalten, vom Lenker sei er aufgefordert worden mitzukommen, sagte der Bub aus. Dann sei er am Arm gepackt worden, er habe sich aber losreißen können und sei davongelaufen. Der Beifahrer sei untätig geblieben.

Keine Zeugen
Obwohl sich der Zwischenfall mitten im Ort abgespielt haben soll, habe man keinen einzigen Zeugen ausfindig machen können, sagte Kosmata. Auch auf Medienberichte hin habe sich bisher niemand gemeldet. Die Polizei habe eine Fahndung eingeleitet, das Kfz-Kennzeichen sei aber nicht bekannt. Abgesehen von der Aussage des Kindes gebe es überhaupt keine Anhaltspunkte. "Wir nehmen das aber trotzdem sehr ernst und führen weitere Überprüfungen durch", so der Polizeichef.

Ähnliche Meldungen tauchen in Österreich immer wieder auf. 2005 kam es im Pinzgau und Pongau sogar zu einer Häufung, bei der insgesamt fünf derartige angebliche Entführungsversuche angezeigt wurden. Auch damals soll es sich um ein schwarzes Auto gehandelt haben, allerdings mit einem Wiener Kennzeichen. Die Ermittlungen verliefen aber im Sand.

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