Zwei Tote nach Flammeninferno

St. Martin bei Lofer

© Privat

Zwei Tote nach Flammeninferno

Schreckliche Szenen spielten sich am Mittwochabend in St. Martin ab. Aus bisher noch ungeklärter Ursache brach gegen 18 Uhr im ersten Stock des Wohnhauses der Familie Ebser, das direkt an der Pinzgauer Bundesstraße im Ortsteil Obsthurn steht, ein Feuer aus. Nachbarn schlugen sofort Alarm und benachrichtigten die Feuerwehr.

Löschversuch
Doch in der Zwischenzeit versuchten Andreas Ebser (46) und seine Mutter Theresia (82) den Brand zu löschen. Sie hatten keine Chance. „Als wir zum Einsatzort kamen, brannte der hintere Teil des Obergeschosses bereits lichterloh“, schildert der stellvertretende Feuerwehrkommandant Hubert Hirschbichler: „Die zwei dürften in den Rauchgasen hilflos erstickt sein“. Die ebenfalls anwesende Schwiegertochter rettete sich ins Freie, steht aber unter Schock. Sie wird von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Als die Atemschutztrupps Mutter und Sohn geborgen hatten, waren sie laut Hirschbichler schon nicht mehr ansprechbar. Auch eine sofortige Reanimation war erfolglos.

Völlig zerstört
Das Haus aus den 1950er Jahren wurde durch den Brand völlig zerstört. „Der obere Teil, ein Holzbau, brannte nieder und der untere Teil wurde durch das Wasser völlig ruiniert“, erklärt der Feuerwehrmann.

Bei dem Einsatz waren neben der Freiwilligen Feuerwehr aus St. Martin auch noch jene aus den umliegenden Gemeinden im Einsatz. Mit Polizei und Rettung waren 133 Personen vor Ort. Auf der B 311 kam es in den Abendstunden zu langen Staus.

Autor: C. Gredler
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