22-Jähriger rammt Polizeiauto

Liezen

© TZ ÖSTERREICH

22-Jähriger rammt Polizeiauto

Bei einer Polizeikontrolle im obersteirischen Liezen hat am vergangenen Wochenende ein Pkw-Lenker ein Streifenfahrzeug gerammt und dabei einen Polizeibeamten verletzt. Danach konnte der Lenker unerkannt flüchten. Mittlerweile wurde er aber ausgeforscht, so die Polizei.

Der Vorfall ereignete sich Samstagnacht gegen 22.30 Uhr, als zwei Polizeibeamte von der Inspektion Liezen einen Pkw, der mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, anhalten wollten. Trotz starken Regens fuhr der nun ausgeforschte 22-jährige Lenker davon und kümmerte sich dabei auch nicht um eine Einbahnstraße. Als er schließlich in eine Sackgasse fuhr, versuchten die Polizisten ihn mit Hilfe des quergestellten Polizeiwagens anzuhalten.

Vollgas
Gerade als einer der Beamten ausstieg, fuhr der 22-Jährige mit Vollgas auf das Dienstfahrzeug zu. Der Pkw rammte die linke hintere Fahrzeugseite des Polizeiautos, das dabei zur Seite geschoben wurde. Während der im Wagen verbliebene Polizist durch den Anprall unverletzt blieb, erlitt der ausgestiegene Beamte, 47 Jahre alt, eine Rückenverletzung. Dem 22-jährigen Lenker gelang vorerst die Flucht. Am Polizeifahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

Kriminalisten der Polizeiinspektion Liezen gelang es nun, den Lenker auszuforschen. Die Mutter versuchte als Fahrzeughalterin zwar ihren Sohn zu schützen und bezichtigte sich selbst der Tat, schließlich legte jedoch der junge Mann ein Geständnis ab. Er wurde wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt, absichtlich schwerer Körperverletzung und Gefährdung die körperlichen Sicherheit auf freiem Fuß angezeigt.

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