Annäherungen beim Grazer Shopping-Projekt

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Annäherungen beim Grazer Shopping-Projekt

Noch nicht der große Durchbruch, aber eine Annäherung wurde am Dienstag bei Gesprächen im Grazer Rathaus im Projekt ECE Shopping Mall am Grazer Hauptbahnhof registriert. Zugeständnisse gab es seitens des Projektwerbers, repräsentiert durch den Vorsitzenden des Otto-Konzerns, Alexander Otto, beim Wunsch nach Reduzierung der Verkaufsflächen. Von den 1.500 Garagenplätzen wollte man sich jedoch nichts wegverhandeln lassen.

Grüne wollen weniger Stellplätze
Für die Stadt-Koalition verhandelten Stadtrat Gerhard Rüsch (V) und Vizebürgermeisterin Lisa Rücker (G). Für die Grünen ist eine deutliche Reduzierung der Stellplätze Bedingung, was von den ECE-Vertretern abgelehnt wurde. Jedoch würde die endgültige Anzahl der Stellplätze erst im Zuge des UVP-Verfahrens entschieden werden.

Nun stehen in den nächsten Tagen innerhalb der Koalition Gespräche an, damit möglichst rasch eine Entscheidung getroffen werden könne, sagte Rüsch nach dem Treffen. Das Projekt sei weiter "in Schwebe", wurde hingegen von den Grünen kommuniziert. Das mit 200 Mio. Euro veranschlagte Projekt, dass ECE gemeinsam mit der Kika/Leiner Unternehmensgruppe im Bereich Eggenbergergürtel - Annenstraße realisieren will, war in den schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen ein wichtiger offener Punkt. Beim Bebauungsplan war vor der Wahl auch die SPÖ auf die Bremse gestiegen.

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