Autolenker stirbt nach Zusammenprall mit Zug

Steiermark

Autolenker stirbt nach Zusammenprall mit Zug

Ein 25-jähriger Autolenker aus Graz ist am Samstag beim Zusammenstoß mit einem Personenzug auf einem unbeschrankten Bahnübergang nahe Graz tödlich verunglückt. Laut Rotem Kreuz dürfte der Mann bei Gegensonne das Rotlicht übersehen haben. Nach Angaben der Polizei kam es bei dem Übergang schon mehrmals zu Unfällen - vor Jahren auch zu einem mit tödlichem Ausgang, so ein Beamter.

Auto wurde 200 Meter weitergeschleift
Zu dem Unfall kam es gegen 7.20 Uhr kurz vor Pachern (Bezirk Graz-Umgebung) bei der Gleiskreuzung mit der Gemeindestraße L311. Wie das Rote Kreuz erklärte, wurde der Pkw des jungen Mannes vom Zug der Steiermärkischen Landesbahnen, der von Weiz Richtung Graz Hauptbahnhof unterwegs war, erfasst und rund 200 Meter weit mitgeschleift. Der allein im Auto befindliche Grazer dürfte auf der Stelle tot gewesen sein. Beim Eintreffen der Rettung waren laut Einsatzleiter keine Lebenszeichen mehr vorhanden. Der angeforderte Hubschrauber Christophorus 12 drehte wieder ab.

Die zehn Zugpassagiere blieben zum Großteil unverletzt. Ein 18-Jähriger wurde mit Schmerzen im Knie in das LKH Graz gebracht. Die Angehörigen des Verunglückten werden vom Kriseninterventionsteam (KIT) betreut. Die Sperre der Bahnverbindung wurde inzwischen wieder aufgehoben.

Der ÖAMTC forderte nach dem neuerlichen Unglück - erst vor rund zwei Wochen waren ein Vater und seine beiden Kinder nach einem Zusammenstoß mit einem Zug auf einem unbeschrankten Bahnübergang gestorben - unbeschrankte Bahnübergänge sicherer zu machen: "Lichtanlagen alleine reichen offenbar nicht aus. Nur Schrankenanlagen sind nach der Unfallstatistik das wirksamste Mittel," hieß es in einer Aussendung.

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