Bär Bruno kriegt doch keine Freunde

Steiermark

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Bär Bruno kriegt doch keine Freunde

Tierschützer und steirische Grüne kämpfen seit langem für eine höhere Braunbären-Population. Motivation: Nur mehr zwei männliche Artgenossen von „Bruno“ sind in den Nördlichen Kalkalpen heimisch. Doch nach zahllosen Verhandlungen zwischen Bauern-, Jäger- und Beamtenschaft wird das ehrgeizige Projekt im heutigen Landtag endgültig zu Grabe getragen. Darauf haben sich Rot-Schwarz im Vorfeld geeinigt. Zitat: „Die Vertreter der Landesjägerschaft und Landwirtschaftskammer sprechen sich einhellig für den Schutz natürlich zuwandernder Tiere aus, lehnen jedoch eine Bestandsstützung des Braunbären ab.“ Zumal eine Neuansiedelung „in den Nördlichen Kalkalpen aufgrund zahlreicher ungeklärter Fachfragen als problematisch beurteilt wird.“

„Die Bären haben hier einen zu kleinen Lebensraum“, ergänzt man im Büro von Landesrat Hans Seitinger (VP). Eine „künstliche Einbürgerung“ würde daher nicht funktionieren. Natürlichen Zuwachs wolle man freilich fördern. (rot)

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