Betrugsprozess gegen Steirerin

300 Katzen

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Betrugsprozess gegen Steirerin

Wegen Betruges musste sich gestern eine Steirerin am Grazer Straflandesgericht verantworten. Die 44-Jährige schuldete einer Tierärztin rund 4.000 Euro.

300 Katzen. Die Angeklagte kümmert sich um 300 Katzen. „Sie sind frei lebend, aber sie kommen auch ins Haus“, erzählte die „Katzenmutter“. Doch allein die Kosten für das Futter – 350 Euro pro Woche – überfordern die Frau offenbar – sie selbst bekommt rund 600 Euro Arbeitslosengeld und ist auf Spenden angewiesen.

Schulden. Wegen ihrer Geldnot blieb die Angeklagte sieben Jahre lang der Tierärztin immer wieder Geld schuldig. Weil die 44-Jährige bereits vier Vorstrafen hat, rettete sie nur die sofortige Wiedergutmachung eines Teils der Schulden vor dem Gefängnis. Richter Karl Buchgraber verurteilte die Frau zu zehn Monaten bedingter Haft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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