Verboten
Bewerber mussten zum Drogen-Test
Die AK lehnte die Vorgehensweise einer Grazer Transportfirma ab.
Einen Drogentest sowie diverse Gesundheitsüberprüfungen soll ein Grazer Transportunternehmen von potenziellen künftigen Mitarbeitern verlangt haben. Die Arbeiterkammer Steiermark beurteilte dieses Verhalten als einen "Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Bewerber". Pro Jahr werden in der Steiermark im Schnitt fünf bis zehn Betriebe gemeldet, die sich einer solchen Vorgangsweise bedienen.
Unzulässig
"Das ist eine Überwachung ,a priori', die
unzulässig ist", sagte Werner Anzenberger von der AK Steiermark. Man müsse
aber sorgfältig unterscheiden, da es sehr wohl "Bereiche in der Arbeitswelt
gibt, bei denen eine derartige Testung durchaus Sinn macht". Bei
Pflegepersonal oder im Rahmen der Hüttentauglichkeit bei Stahlwerken zum
Beispiel würden Tests zur Absicherung der körperlichen Leistungsfähigkeit
durchaus sinnvoll sein.
Falsche Schlüsse
Im Falle eines Transportunternehmens aber,
wie bei jener Grazer Firma, sieht die Arbeiterkammer keine Notwendigkeit zur
Überprüfung der Blutwerte oder ähnlichem. Durchaus möglich wäre, dass ein
Arbeitgeber aufgrund einer Testung falsche Schlüsse auf den Lebenswandel des
Bewerbers ziehen könnte und diesen aus den falschen Gründen ablehnen würde.
Bei Leberwerten etwa könne nicht automatisch auf übermäßigen Alkoholgenuss
geschlossen werden. Dass aufgrund solcher Werte aber wiederum auch eine
Anstellung nicht erfolge, sei rein spekulativ, so Anzenberger.
Kein Gesetz
Eine gesetzliche Regelung, in welcher festgehalten
wird, welcher Arbeitgeber medizinische Tests durchführen darf und welcher
nicht, gibt es bisher nicht. Laut AK soll nun eine Gesetzesinitiative für
eine klare Reglementierung sorgen. Die Arbeiterkammer fordert künftig eine
Schadenersatzleistung gegenüber Betroffenen, wobei aber klar differenziert
werden müsse, wer einen Anspruch erheben könne und wer nicht. Von
Unternehmen wie den ÖBB oder der Fluggesellschaft AUA ist es schon seit
längerem bekannt, dass sie Drogentests und medizinische Testungen von ihren
Mitarbeitern und Bewerbern verlangen.
ÖBB-Suche nach Lokführern scheitert an Drogentests



treiben DIESE Art der Personalfindung mit ihren Gentests auf die Spitze.
NICHT umsonst haben die ja auch in ihrem Krieg gegen China "ähnliche" Aktionen wie unsere Rassenfanatiker gesetzt...
Zu der besagten Firma kann ich nur sagen, daß sie eben laaange suchen werden, um "genehme" Arbeitskräfte zu finden, außer es gibt "andere" Möglichkeiten wie das Beschäftigen "billiger, austauschbarer" Arbeitskräfte.
Die saugen sich noch selber aus....
Warum sollte ein Unternehmen Drogen-und Alkoholprobleme bei seinen Mitarbeitern nicht vorweg ausschließen dürfen?
Beschäftigung sind solche Tests. Wenn auch bei einer solchen Untersuchung höhere Leberwerte herauskommen, so heißt es noch lange nicht daß jemand Alkoholiker sei. Es kann auch eine Art der Stoffwechselkrankheit sein, welche durch Speisen oder aber auch vererbt ergibt. Wenn dann so etwas aufkommt, dann wird so ein Mensch gleich als Alkoholiker angesehen, ist das vielleicht in Ordnung? Überlegt doch mal, und dieser Firma rate ich - sie sollte auch mit fairen Mitteln ihr Personal finden aber niemals unfair jemanden gegenübertreten.