Ehemann verkaufte behinderte Frau als Sexsklavin

Fall in Schweden

© APA/Hochmuth

Ehemann verkaufte behinderte Frau als Sexsklavin

Ein Schwede hat seine 19 Jahre alte geistig behinderte Frau als "Sexsklavin" an mindestens 100 Männer verkauft. Wie ein Sprecher der Stockholmer Staatsanwaltschaft am Freitag in der Zeitung "Metro" ankündigte, kommt der 44-Jährige unter anderem wegen Menschenhandels und Zuhälterei vor Gericht. "Die junge Frau war komplett in seiner Gewalt und hat alles getan, was er von ihr verlangte", sagte Staatsanwalt Robert Nöppi.

Im Internet kennengelernt
Seine deutlich jüngere Frau lernte er übers Internet kennen und heiratete sie kurz drauf. Unmittelbar nach der Hochzeit begann er die 19-Jährige als Sexsklavin zu verkaufen.

Durch E-Mail ertappt
Der Mann kommt auch wegen Vergewaltigung eines 14 Jahre alten Mädchens sowie mehrerer anderer Minderjähriger vor Gericht. Er hatte die 19-Jährige im vergangenen August geheiratet und sofort danach im Internet für sexuelle Dienste angeboten. Bei der Vermittlung halfen ihm ein 35-jähriger und ein 37-jähriger Bekannter, die ebenfalls vor Gericht gestellt werden. Die Polizei kam dem Kopf der Bande auf die Spur, als sie seine E-Mailadresse im Computer eines Pädophilen fand. Der 44-Jährige soll auch Kinder zum Posieren für Sexfotos missbraucht haben.

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