Eifersucht: Ex-Geliebte erstochen

Graz

Eifersucht: Ex-Geliebte erstochen

Den grausamen Plan soll der Bauschlosser Ionut P. (30) bereits an Heiligabend geschmiedet haben. Er beschloss, seine seit Kurzem von ihm getrennte Lebensgefährtin Andreea N. (25) zu töten. Am Dienstagabend soll der rasend ­eifersüchtige Rumäne seine teuflische Idee in die Tat umgesetzt und seine Ex-Freundin an ihrem Arbeitsplatz in einem Jugendzentrum im Grazer Bezirk Eggenberg erstochen haben.

Eine Kollegin entdeckte die blutüberströmte Leiche der jungen Frau, alarmierte die Polizei. Befragte Angehörige des Opfers tippten sofort auf Ionut P. als mutmaßlichen Täter, weil es in den vergangenen Wochen häufiger Probleme zwischen dem Ex-Paar gegeben haben soll.

Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Mörder war jedoch schnell erledigt. Der Schlosser war in seinem Wagen geflüchtet, hatte diesen eingeparkt und dann angezündet: „Ich wollte nicht, dass ein anderer mein Auto fährt, während ich im Gefängnis sitze“, sagte er in seiner ersten Einvernahme am Mittwoch.

Er fuhr mit dem 
Taxi zur Polizei
Nachdem sein Auto abgefackelt war, rief sich Ionut P. ein Taxi und ließ sich zur Polizeiinspektion in der Plüddemanngasse chauffieren. Dort legte der bislang in Österreich unbescholtene Rumäne, für den Unschuldsvermutung gilt, ein volles Geständnis ab. Eigentlich habe er sich nur mit seiner früheren Freundin aussprechen wollen, sagte er. Warum er hierfür ein Messer, die spätere Tatwaffe, mitnahm, ist ungeklärt.

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