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"Falsche Polizisten" beraubten Autolenker bei Graz

Opfer eine Räuberpärchens, das sich als zivile Polizeistreife ausgab, ist am Mittwoch auf der A9, Pyhrnautobahn, südlich von Graz ein Autolenker geworden: Der aus dem Kosovo gebürtige Grazer wurde bedroht um rund 350 Euro Bargeld erleichtert.

Als Zivilstreife getarnt
Der Pkw-Lenker war gegen 10.00 Uhr auf der Fahrt von Graz nach Spielfeld von einem Zivilfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht überholt und gestoppt worden. Auf einem Parkplatz wurde der 35-jährige Lenker von den beiden Insassen, einer Frau und einem Mann, überprüft. Nachdem der Unbekannte die geforderten Fahrzeugpapiere erhalten hatte, erfasste er sein Opfer und stieß ihn Richtung Fahrzeugheck, wo es seine Arme ausbreiten und nach einem Fußtritt die Beine grätschen musste. Während der 35-Jährige in dieser Stellung verharrte und von der Frau mit einer angedeuteten Waffe bedroht wurde, durchsuchte der Komplize das Fahrzeug.

Danach wurde dem Opfer bedeutet, weiter in dieser Stellung zu verharren. Das Pärchen ging wortlos zu ihrem Fahrzeug zurück und fuhr in Richtung Süden weiter. Später bemerkte der Grazer das Fehlen von 350 Euro aus seiner Geldtasche. Wie es von der Polizei hieß, soll es sich beim Täterfahrzeug um einen schwarzen Audi 80, Quattro, älteren Baujahrs mit dem österreichischen Kennzeichen mit der Ortskennung "UU" gehandelt haben.

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