Feuerwehren kämpfen gegen Fischsterben

Südoststeiermark

Feuerwehren kämpfen gegen Fischsterben

Sieben Feuerwehren sind seit Mittwoch an einem oststeirischen Fischteich bei einem ungewöhnlichen Einsatz: Sie müssen Wasser aus dem See pumpen und wieder rückführen, um den Sauerstoffgehalt zu heben. Dieser war zu stark gesunken. Zwei Tonnen der Tiere waren trotz des Einsatzes bereits tot, die anderen konnten gerettet werden, teilte der Landesfeuerwehrverband Steiermark am Donnerstag mit.

Aufgefallen waren die an der Oberfläche treibenden Fische am Mittwoch. Mitglieder des Fischervereins Fehring (Bezirk Südoststeiermark) hatten sie entdeckt und Alarm geschlagen. Nachdem das Wasser in dem rund einen Hektar großen Teich untersucht wurde, war die Ursache für den Tod der Tiere klar: Der Sauerstoff im Wasser war aus noch unbekannten Gründen drastisch gesunken. Sieben freiwillige Wehren aus und rund um Fehring rückten mit rund 50 Leuten an.

Mit sieben Pumpen wurde die ganze Nacht über je Einsatzstunde rund 210.000 Liter Wasser entnommen und wellenschlagend wieder rückgeführt, um möglichst viel Sauerstoff mit in den See zu bringen. Bis Donnerstag waren die Helfer im Einsatz und konnten so die Wasserwerte verbessern.

Laut Schätzungen der Mitglieder des Vereins verendeten rund zwei Tonnen Fische aufgrund des Sauerstoffmangels. Wie viele der Amurkarpfen, Zander und anderen Arten überlebten, könne nicht genau gesagt werden, da der Gesamtbestand nicht bekannt ist.
 

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