Filmreife Verfolgungsjagd in Leoben

Verwirrt

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Filmreife Verfolgungsjagd in Leoben

Ein offenbar verwirrter 28-jähriger Autolenker ist am Donnerstag in der Obersteiermark rund 30 Kilometer lang der Polizei davon gefahren und hat dabei filmreife Szenen geliefert: Er fuhr in Schlangenlinien, versuchte die Verfolger abzudrängen und touchierte zweimal im Retourgang das Steifenfahrzeug. Schließlich konnte der Mann gestoppt werden. Bei den Einvernahmen machte er jedoch nur verwirrte Angaben, weswegen er in das Landesnervenkrankenhaus Sigmund-Freud gebracht wurde, so die Sicherheitsdirektion Steiermark am Freitag.

Die Beamten waren auf den Mann um 7.25 Uhr auf der Pyhrnautobahn (A9) durch ein Bremsmanöver mit quietschenden Reifen aufmerksam geworden. Sie fuhren ihm nach und wollten ihn nach mehreren Verwaltungsübertretungen anhalten, was zunächst nicht gelang. Der 28-Jährige raste davon. Dann versuchte der Flüchtende mit abrupten Bremsmanövern einen Auffahrunfall zu provozieren und die Streife abzudrängen. Um ein Überholen zu verhindern, fuhr er Schlangenlinien, legte mehrmals den Retourgang ein und touchierte zweimal das Auto der Zivilbeamten. Erst mit Unterstützung mehrerer Streifen konnte der Leobener auf der B116 in St. Michael festgenommen werden.

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