Gesuchter Deutscher tot im Gesäuse geborgen

Bergunglück

© (c) DPA

Gesuchter Deutscher tot im Gesäuse geborgen

Ein deutscher Bergsteiger, der seit Montag im obersteirischen Gesäuse abgängig war, ist am Donnerstag im Zuge einer Suchaktion tot aufgefunden worden. Der 38-jährige Alpinist hatte eine für die Wetterlage schwierige Route auf das Hochtor (2.369 m) gewählt und war beim Aufstieg abgestürzt.

Suchaktion seit Mittwoch
Das auf einem Parkplatz abgestellte und verwaiste Auto des Alpinisten aus Fichtach im bayrischen Wald gab den ersten Hinweis, dass ein Unglück passiert sein dürfte. Am Mittwoch gab es dann die erste Suchaktion mit Hubschrauberunterstützung, die wegen Schlechtwetters abgebrochen werden musste. Am Donnerstag stieg dann ein 17-köpfiges Suchteam von Alpinpolizei und Bergrettungsdienst auf. Ein Rettungshund fand schließlich die eingeschneite Leiche.

"Bei diesen Verhältnissen ist die Schneelochroute ein ernstzunehmendes alpines Unterfangen", erklärte Einsatzleiter des Bergrettungsdienstes, Wolfgang Göschl. Der deutsche Bergsteiger, der als erfahren beschrieben wurde, soll das erste Mal in dieser Gegend unterwegs gewesen sein.

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