23. Oktober 2012 11:51

Gemeinderatswahl 

Graz-Wahl: Vier wollen auf Platz 2

Umfrage sieht KP hinter VP-Chef Nagl, SPÖ und Grüne verlieren, FPÖ stagniert.

Graz-Wahl: Vier wollen auf Platz 2
© APA

Einen Monat vor der vorgezogenen Gemeinderatswahl in Graz am 25. November kristallisiert sich ein Gerangel um den zweiten Platz hinter der Bürgermeister-Partei ÖVP heraus: Grüne, FPÖ und KPÖ machen der SPÖ Platz zwei streitig. Laut einer aktuellen Umfrage haben die Kommunisten diesbezüglich die besten Karten.

Eine Umfrage des Instituts für Angewandte Tiefenpsychologie (1.200 Befragte), die im Auftrag der ÖVP erstellt und im "Kurier" (Mittwoch-Ausgabe) veröffentlicht wurde, sieht die KPÖ bei 18,8 (2008: 11,2) Prozent, die Sozialdemokraten bei nur noch 14 (19,7) Prozent. Neben den weiter abstürzenden SPÖ wären auch die Grünen (Umfrage 10 Prozent, 2008: 14,6 Prozent) große Verlierer. Auch nur stagnierend bei 10,7 (10,8) Prozent wird die FPÖ gesehen.

Für die KPÖ reagierte Spitzenkandidatin Elke Kahr verwundert: "Das kann nur ein Scherz sein. Die einzige gültige Umfrage ist für uns am Wahltag. Unser Ziel ist der Erhalt des Stadtratssitzes."

Unumstritten Nummer 1 bleibt laut Institutsumfrage Siegfried Nagl und die ÖVP: Sie soll sich leicht auf 39 Prozent (38,4 Prozent) verbessern können.

In einer OGM-Umfrage vom September haben ÖVP und Grüne verloren, die SPÖ lag leicht hinter dem - schlechten - Ergebnis von 2008, konnte aber Platz zwei behaupten, drittstärkste Partei wäre die FPÖ.
 




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14 Postings
Arbeiter von Wien meint am 24.10.2012 11:37:02 ANTWORTEN >
@ Wie kommen sie darauf. Vieleicht hab ich was anders zu tun... Die KPÖ wendet sich gegen alles Menschfeindliche. Wenn die FPÖ Wahlen verliert wird die Stalinismus Keule aktiviert. Die Reichen und Mächteigen fürchten sich vor der KPÖ, weil sie die Wahrheit sagt. Die Reichen und Mächtigen und ihre Soldner wie zb. norge sind gegen die KPÖ weil die KPÖ für uns ArbeiterInnen - für uns einfache Leute ist. Eingentlich hab ich keine Lust mit ewiggestriegen über die 50er zu reden guten Morgen norge wir haben 2012. In den 50ern machte die KPÖ einen großen Streik. Nach diesem Streik bemühten sich die Mächtigen mehr um das Wohl des Volkes. Ohne diesem Streik hätten die ArbeiterInnen nichts vom Wirtschaftswunder gespürt. Norge wie stehen sie zu den Millionen Menschen welche wöchentlich aufgrund des Kapitalismus sterben? Allein alle 4 Sekunden verhungert ein Kind. Fast alle Kriege darunter der Naostkonflikt, der erste Weltkrieg der 2 Weltkrieg, ...alles geht auf das Blutkonnto des Kapitalismus. Die Nazis wurden von Kapitalisten groß gesponsert....Laut Dokomentationsarchiev des österreichischen Widerstandes kurz DÖW und den Dachverbänden der KZ Überlebenden ging mehr als 80% des organisierten politischen Widerstandes innerhalb Österreichs gegen den Hitler Faschismus in Österreich von der KPÖ aus. Dass ist die "historische Vorbelastung" der KPÖ, darauf basiert der Antikommunismus in Österreich, weil die meisten mit den Nazis mittgelaufen sind und später Angst hatten vor der Rache der anifaschistischen Widerstandskämpfer sprich vor den Kommunisten, diese Angst haben sie weiter gegeben an ihre Kinder und Enkelkinder, aber langsam legt sich die Angst.
SOS_Wien meint am 23.10.2012 22:43:47 ANTWORTEN >
Eine Umfrage des Instituts für Angewandte Tiefenpsychologie... LOL - Das wird ja immer lustiger!
norge meint am 23.10.2012 19:10:19 ANTWORTEN >
Die KPÖ-Verteidiger unter den Postern lassen auch zu wünschen übrig, sie verwenden nur noch die abgedroschenen Floskeln: Wer gegen die KPÖ ist, ist ein Faschist (und gehört wahrscheinlich auf den nächsten Gulag). Sie hätten ja dazugelernt - die Feindbilder und Vorbilder (Mao, Stalin, Lenin, Marx) sind gleich, die selbe Diktion wie vor Jahrzehnten. Die angebliche Veränderung ist bei diesen Hohlköpfen nur in der Phantasie erfolgt.
norge meint am 23.10.2012 17:59:26 ANTWORTEN >
@Arbeiter von Wien: Wie stehen Sie zum Putschversuch der KPÖ 1950 ? Wie stehen Sie zu den Millionen von Menschen, die im Namen des Kommunismus getötet wurden ? Wie stehen Sie zu den ehemaligen und derzeitigen kommunistischen Diktaturen ? Bitte nicht mit altbekannten Antworten wie "..in der Theorie funktioniert es ja..." und ähnlichen pseudowisschenschaftlichen Erklärungen aufwarten.
@norge: (GAST) meint am 23.10.2012 19:06:49
Diese Frage könnte man fast allen Parteien, die zB. im Parlament vertreten sind, stellen:
Heimwehr, Austrofaschismus - ÖVP
republikanischer Schutzbund, Sozialismus in Südamerika - SPÖ
FPÖ, BZÖ brauch ich gar nicht erwähnen...
Wobei es meine Meinung ist, dass der wirkliche Kommunismus nie realisiert wurde - vielleicht ist er eine Utopie?
Arbeiter von Wien meint am 23.10.2012 15:23:37 ANTWORTEN >
Es ist schon gut, wenn man so wie Elke Kahr bescheiden den Tag nicht vor der Nacht lobt. Aber die KPÖ als 2 stärkste Partei in Graz ist im Rahmen des realistisch denkbaren. Und ein wünschenswertes Signal für ganz Österreich zb. gegen die ewiggestriegen Antikommunisten welche die Not die das meinschenfeindliche System Kapitalismus bei immer mehr Menschen auch in Österreich verursacht nicht wahrhaben wollen oder leiwand finden. Graz ist die zweit größte Stadt Österreichs, also solte es in ganz Österreich von bedeutung sein wie dort gewählt wird. Was sollen die Leute denn sonst wählen ausser KPÖ? Die Tangokorrupti Tänzer und Marionetten der Finanzspekulanten SPÖÖVPFPÖBZÖGRÜNESTRONACH - die ihren Hals nicht Voll kriegen können vor lauter Gier? Uns kleinen Leuten nehmen sie die Butter vom Brot und prädigen uns Wasser und selber trinken sie teuren Schaumwein mit unseren Steuergeld. Die KPÖ ist anders: Elke Kahr behält nur 1800€ ihres Gehaltes als Wohnungsstadträtin für sich, den Rest rund 60% zahlt sie aus kommunistischer Überzeugung in den KPÖ Sozialfonds, für GrazerInnen in Not. Wenn eine andere Partei den Wohnungsstadtrat in Graz stellt schnalzen die Mieten in den Gemeindewohnungen sofort nach oben. Neue Gemeindewohnungen gibts auch nur mit einer starken KPÖ. Daumen hoch für alle GrazerInnen die KPÖ wählen. Die Reichen und Mächtigen pissen auf uns einfache Leute und die Medien erzählen uns es regnet. Alles wird teurer die Einkommen ziehen nicht mit - so kann es nicht weiter gehen - es braucht eine Wende. Die GrazerInnen werden wohl die Geburtshelfer der Wende sein. GrazerInnen darauf könnt ihr Stolz sein.
@ Arbeiter (GAST) meint am 23.10.2012 18:30:49
Eine Wende mit den Kommunisten?? Gott behüte uns davor!!
Ich und viele Freunde werden das sicher nicht tun
Und vor allem werden wir viele zum Wählen auffordern damit deine Ideologie NICHT!!! Einzug hält
18% KPÖ? (GAST) meint am 23.10.2012 13:52:46 ANTWORTEN >
Weit sind die Grazer gekommen mit dieser verachtenswerten Politik der Kommerln!
Zum grusln
norge meint am 23.10.2012 13:01:14 ANTWORTEN >
Erschreckend, dass über 18 % die Ewiggestrigen der KPÖ wählen. Aber anscheinend haben in manchen Gegenden die Rattenfänger wieder leichtes Spiel in politisch und wirtschaftlich turbulenten Zeiten.
KimiO (GAST) meint am 23.10.2012 18:27:55
@ norge
ganz deiner meinung
ich als grazer werde diese kommunisten ganz sicher nicht wählen und hoffe das werden letztendlich viele ebenso nicht tun
@Norge (GAST) meint am 23.10.2012 17:47:18
Anders als Du haben die K's dazu gelernt und lehnen den Totalismus ab, während rechtslastige Faschisten wie Du, diesen ausbauen wollen
@norge (GAST) meint am 23.10.2012 16:54:06
Sie haber aber wirklich Null Ahnung.
Gerade in diesen Zeiten ...
norge meint am 23.10.2012 15:04:52
@du bist: Ich bin nicht aus Graz, da haben Sie recht. Es ist auch als positiv anzusehen, wenn jemand auf die Hälfte des üppigen Gehalts verzichtet. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass die KPÖ eine Ideologie vertritt, die Millionen von Menschen das Leben gekostet hat und nicht mit unseren demokratischen Werten vereinbar ist. Ein Nazi bleibt auch ein Nazi, auch wenn er Geld spendet und sich da oder dort für seine Mitbürger einsetzt.
du bist... (GAST) meint am 23.10.2012 13:34:52
...offensichtlich kein Grazer, denn du hast absolut keine Ahnung.
Es sind keine Ewiggestrigen, sondern Leute, die sich auch für Menschen in Not einsetzen, ehrliche Politik betreiben und dazu die einzige Stadträtin, die auf die Hälfte ihres Gehalts verzichtet - das hat nichts mit verstaubter Parteiideologie zu tun, wie du es glaubst.
Bitte informier dich, bevor du schreist!
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