Lok ging in Flammen auf: Lokführer verletzt

Murau

Lok ging in Flammen auf: Lokführer verletzt

In der Diesellok eines ÖBB-Bauzuges ist am Dienstag in der Obersteiermark ein Feuer ausgebrochen. Der Lokführer versuchte, den Brand zu löschen, erlitt dabei aber eine schwere Rauchgasvergiftung, hieß es seitens der Polizei. Laut ÖBB dürfte ein technisches Gebrechen das Feuer in der etwa 30 Jahre alten Lok ausgelöst haben. Der 48-jährige Lokführer aus Kärnten musste ins Spital.

Der Zug mit mehreren Waggons war am Vormittag bei einer Baustelle in der Nähe von St. Marein bei Neumarkt (Bezirk Murau) im Einsatz. In Fahrtrichtung Unzmarkt begann es aus noch unbekannter Ursache gegen 10.00 Uhr im Führerhaus zu brennen. Der Lokführer hielt den Zug sofort an und leitete mit einem Handfeuerlöscher die Brandbekämpfung ein. Schließlich kamen auch die Einsatzkräfte zu Hilfe.

 Der 48-Jährige konnte nach dem Feuer bei der Polizei noch Angaben machen, sein Gesundheitszustand verschlechterte sich dann aber rasch. Er wurde von der Rettung in das Krankenhaus Friesach gebracht. Für den Rettungseinsatz musste das zweite Gleis, das momentan als einziges Betriebsgleis für den Bahnverkehr genutzt wird, für etwa eine Stunde gesperrt werden. Ein Sachverständiger soll nun die Brandursache ermitteln.

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