Mann schoss mit Signalpistole auf Hubschrauber

Knapp verfehlt

© GEPA

Mann schoss mit Signalpistole auf Hubschrauber

In der Steiermark hat ein Pensionist am Dienstagnachmittag mit einer Signalpistole auf einen Hubschrauber des Innenministeriums geschossen. Zum Glück traf der Mann nicht. Auf jeden Fall hätte er sich mit den Falschen angelegt: Der Helikopter war bei Übungen des Einsatzkommandos Cobra Süd am Sportplatz von Söding (Bezirk Voitsberg) eingesetzt.

Bei der Übung des EKO Cobra in Söding - die Beamten trainierten u.a. Fallschirmsprünge - war es gegen 15.50 Uhr zu dem "Bodenbeschuss" gekommen: Weil der Mann dem startenden und landenden Hubschrauber mehrmals zugewunken, aber keine Reaktion erhalten hatte, beschloss er nach eigenen Angaben, auf sich aufmerksam zu machen.

Als der Helikopter wieder über sein Haus flog, feuerte der 70-Jährige zwei Schüsse mit seiner Signalpistole in Richtung Hubschrauber ab, so ein Polizist. Der erste Schuss Signalmunition verfehlte die Maschine knapp, beim zweiten Schuss war der Helikopter bereits außer Reichweite.

Der Pilot verständigte sofort per Funk seine Kollegen am Boden, die den "Flak-Schützen" umgehend festnahmen. Er wurde wegen Gefährdung der Luftfahrt angezeigt. Die Signalpistole vom Typ LP 57 wurde ihm abgenommen.

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