Prügelei zwischen Steirern und Kärntnern

Disco-Streit

Prügelei zwischen Steirern und Kärntnern

Zwei Gruppen von jungen Steirern und Kärntnern haben ihren aus nichtigen Gründen in einer Diskothek in der Obersteiermark begonnenen Streit mit Schlagringen, Eisenstangen sowie einer Schreckschusspistole ausgetragen und sich dann noch eine Autoverfolgungsjagd nach Kärnten geliefert. In Friesach im Bezirk St. Veit an der Glan war dann Endstation: Polizisten von zwei Inspektionen forschten alle Beteiligten aus, einem alkoholisierten Steirer wurde der Führerschein abgenommen.

Pöbeleien
In der Nacht zum Donnerstag vergangener Woche waren in einer Diskothek in Neumarkt (Bezirk Murau) vier Jugendliche aus der Steiermark und vier Jugendliche aus Kärnten - alle im Alter zwischen 17 und 21 Jahren - in Streit geraten. "Sie haben sich gegenseitig angepöbelt und geschubst, ein Wort gab das andere", so ein Polizist. Da im Lokal und auf dem Parkplatz davor Kameras angebracht sind, verlagerten die Gruppen den Streit auf einen etwas weiter entfernten Parkplatz.´

In die Luft gefeuert - Steirer flohen
Als die Kärntner eintrafen, wurden sie bereits von den Steirern, die sich mit Schlagringen und Eisenstangen bewaffnet hatten, erwartet. Ein 20-jähriger Kärntner eilte daraufhin zu seinem Fahrzeug holte seine Schreckschusspistole und verbarg sie unter seiner Kleidung. Unmittelbar bevor die beiden rivalisierenden Gruppen aufeinander losgingen, zog er die Waffe, bedrohte die gegnerische Gruppe und feuerte in die Luft. In der Annahme, es handle sich um eine echte Waffe, räumten die Steirer rasch das Feld.

Verfolgung mit dem Pkw
Die Kärntner entfernten sich ebenfalls und wollten nach Friesach fahren, wurden aber bald darauf auf der B317 von den Steirern mit einem Pkw verfolgt. Vor dem Ortsgebiet von Treibach/Althofen warf ein 17-jähriger Steirer eine Taschenlampe gegen das Auto der Kärntner, worauf eine Seitenscheibe zersprang.

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Beamte der Polizeiinspektion Neumarkt in der Steiermark erfuhren durch Zufall von diesen Vorfällen und konnten anschließend in Zusammenarbeit mit Kollegen der Inspektion Murau und Friesach alle Beteiligten ausforschen. Die Schreckschusspistole des Kärntners wurde sichergestellt, alle Beteiligten wegen schwerer Nötigung und Sachbeschädigung angezeigt.

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