Schwestern als Lebensretter

Mönchwald

 

Schwestern als Lebensretter

Einem jungen Schwesternpaar verdankt ein 62-jähriger Tiroler sein Leben. Der Pensionist war nach einem Unfall neun Stunden lang in seinem Auto eingeklemmt. Nur durch Zufall entdeckten zwei junge Mädchen das in einem Waldstück liegende Fahrzeugwrack.

Der Unfall hatte sich bereits am Montagabend ereignet. Der aus dem Bezirk Kufstein stammende Josef G. war nach seinem Urlaub in Mönichwald (Bezirk Hartberg) auf dem Heimweg. Aus bisher unbekannter Ursache kam das Auto des 62-Jährigen in einem Waldstück auf der Gemeindestraße Richtung Bruck/Lafnitz von der Fahrbahn ab. Das Auto schoss zwischen den Bäumen hindurch, stürzte 100 Meter in die Tiefe und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Josef G. wurde im Fahrzeug eingeklemmt – trotz seiner Hilfeschreie blieb der Tiroler unentdeckt. Er musste die ganze Nacht lang – insgesamt neun Stunden – hilflos im Wrack seines Autos ausharren.

Am nächsten Morgen fuhr ein Schulbus an der Unfallstelle vorbei. Zufällig sah die 12-jährige Laura Marie Prenner aus dem Busfenster, dabei bemerkte sie das Auto des Tirolers. Sofort machte sie ihre im Bus mitfahrende Schwester Lisa Madeleine (14) auf ihre Entdeckung aufmerksam. Die 14-Jährige verständigte daraufhin per Handy ihre Mutter Waltraud (39). Die Mutter fuhr umgehend zur besagten Stelle. „Ich habe das Auto nicht sofort entdeckt. Aber weil meine Mädels gesagt haben, da ist was, habe ich noch einmal genauer geschaut,“ schildert die stolze Mutter. Die Frau hörte schließlich die Hilferufe des eingeklemmten Pensionisten und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr befreite den Schwerverletzten aus dem Wrack. Josef G. wurde ins LKH Hartberg gebracht.

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